Roxel
Baugrundstück mit Pendel und Rute geprüft

Dienstag, 27.12.2011, 08:12 Uhr

Münster-Roxel. „In Bösensell hätten wir billiger bauen können!“, hob Peter Jentschura beim ersten Spatenstich für sein Roxeler Bauprojekt vor zahlreichen Gästen hervor. Doch die Liebe zur Heimatstadt Münster und das „energetisch gute Grundstück“ hätten die Jentschura International GmbH dazu bewogen, an der Otto-Hahn-Straße 26 ihr neues Produktionsgebäude zu errichten. Im Dezember dieses Jahres soll der mit Gesamtkosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro bezifferte Neubau fertig sein.

Als weltweit agierender Hersteller von basischen Körperpflegeprodukten und basenbildenden Lebensmitteln (Jahresumsatz: zehn Millionen Euro) werden bei der Jentschura GmbH besondere Anforderungen an das Baugrundstück gestellt. „Wir wollen hier schließlich Dinge der Gesundheit produzieren und lagern“, unterstrich Bauherr Peter Jentschura. Aus diesem Grund ließ er das Areal im Vorfeld mit Pendel und Rute auf seine energetische Eignung untersuchen.

Das von der Gronauer Industriebaufirma Hoff und Patner entworfene zweigeschossige Gebäude aus Stahlbeton wird auf einem 12 300 Quadratmeter großen Areal errichtet. Es wurde von der städtischen Wirtschaftsförderung-GmbH erworben, deren Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers gestern neben zahlreichen anderen Gästen ebenfalls den Spaten schwang.

Dank des Neubaus (Nettogrundfläche 2430 Quadratmeter) kann das expandierende Unternehmen seine Produktion von Albachten nach Roxel verlagern und damit laut Jentschura „weiterhin auf Wachstumskurs bleiben“. Der Produktionshalle wird ein eingeschossiger Sozial- und Verwaltungstrakt angegliedert.

Im Zusammenhang mit der räumlichen Expansion will das Albachtener Familienunternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter auf rund 100 aufstocken. Durch die Verlagerung nach Roxel sollen somit rund 25 neue Arbeitsplätze entstehen.

Wirtschaftsförderer Thomas Robbers brachte Anerkennung für das Jentschura-Projekt zum Ausdruck: „Wir freuen uns, dass wir einem erfolgreichen Unternehmen aus Münster den nötigen Raum für das weitere Wachstum geben konnten.“

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