Albachten
Stelldichein der Pferdefreunde

Montag, 11.08.2008, 22:08 Uhr

Münster-West. Pferde streicheln, Stallluft schnuppern oder selbst einmal in den Sattel steigen – all das konnten die Besucher beim „Tag der offenen Stalltüren “. An der münsterlandweiten Aktion „Pferdestärken“ nahmen auch Betriebe und Vereine aus Münsters Westen teil. Der Reit- und Fahrverein Roxel war zum ersten Mal mit von der Partie. Er stellte die gesamte Bandbreite seiner Aktivitäten vor. Von Longenstunden für Reitanfänger bis hin zum Springunterricht für Fortgeschrittene hatten die Mitglieder verschiedene Schaubilder vorbereitet.

Groß geschrieben wird in Roxel auch der Fahrsport. Paul Brintrup und Bernhard Bücker hatten ihre Pferde angespannt und luden zu einer kleinen Rundfahrt rund um die Anlage ein. Auf den fünf Schulponys des Vereins durften Kinder erste Reiterfahrungen sammeln. Jugendwartin Claudia Zölzer hatte gemeinsam mit vielen Helfern diesen „Tag der offenen Tür“ organisiert. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Gäste mit den Aktiven des Vereins ins Gespräch kommen.

Der Altenroxeler Reiterhof Stuft nimmt schon seit mehreren Jahren an den „Pferdestärken“ teil. Dort bietet der Shetland-Pony-Club schon ganz jungen Kindern die Möglichkeit, das Reiten auf spielerische Art und Weise auf sehr kleinen Pferden kennen zu lernen. Auch dort durften interessierte Jungen und Mädchen die freundlichen Ponys aus der Nähe kennen lernen, sie mit Möhren verwöhnen oder auf ihrem Rücken Platz nehmen.

Dressursport bis zum höchsten Niveau präsentierte der Mecklenbecker Reiterverein St. Georg seinen Gästen. Der Dressurstall Klimke, mit Michael und Manuela Klimke sowie Philipp Colin Tusch, gab Einblicke in die tägliche Morgenarbeit. Dort werden sowohl hoffnungsvolle Nachwuchs- als auch bereits erfahrende Turnierpferde trainiert. Außerdem hatten Mitglieder des Reitervereins einen kleinen Flohmarkt organisiert, bei dem alles rund ums Pferd und den Reitsport angeboten wurde. Der Mecklenbecker Verein stellte seine Schulponys den Gästen ebenfalls zum Reiten zur Verfügung.

Die Besuchergruppen bei den „Pferdestärken“ waren bunt gemischt: Einige hatten bisher noch nie engen Kontakt zu Pferden und waren auf Wunsch ihrer Kinder nun im Stall und auf dem Reitplatz unterwegs. Andere hatten früher selbst geritten und wollten nun nach langer Pause einfach wieder mal schöne Pferde sehen und frische Landluft genießen.

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