Albachten
„Wohnen für Hilfe“ in den Stadtteilen

Montag, 28.07.2008, 19:07 Uhr

Münster-
West.Die FDP-Fraktion möchte das Modellprojekt „Wohnen für Hilfe“, das Senioren und Studenten in Wohnpartnerschaften zusammenbringt, unter neuen Vorzeichen erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Grundidee, dass junge Menschen bei einem älteren Menschen wohnen, Miete sparen und dafür nach festgelegten Regeln ihren ,Wohnpartner‘ im Alltag unterstützen oder ihm Gesellschaft leisten, ist eine tolle Sache. So können ältere Menschen in den eigenen vier Wänden bleiben, junge Menschen kostengünstig wohnen und Erfahrungen gewinnen“, unterstreicht FDP-Ratsherr Ulrich Eisenack .

Das im Mai ausgelaufene dreijährige Modellprojekt soll dazu nach Ansicht der FDP-Fraktion aber nicht mehr zentral von der Stadtverwaltung gesteuert, sondern in den Stadtteilen als niedrigschwelliges ehrenamtliches Angebot verankert werden. „Wir setzen auf die Vernetzung von Stiftungswesen, freien Trägern und Vereinen vor Ort, denn die wissen für ihren jeweiligen Ortsteil Roxel , Albachten , Mecklenbeck, Gievenbeck oder Nienberge am besten, für wen das Projekt geeignet sein könnte. Der Erfolg des Modells lebt vom direkten Kontakt im Stadtteil und der persönlichen Ansprache, das schafft und sichert Vertrauen“, sagt FDP-Bezirksvertreter Professor Dr. Kurt Poll . „Die Stadtteilbüros oder der Verein ,Von Mensch zu Mensch‘ mit seinem Netzwerk wären gute Vertrauenspartner für dieses von bürgerschaftlichem Engagement getragene Projekt“, ergänzt Eisenack. Den Ansprechpartnern sollen das Informations- und Begleitmaterial zum Projekt sowie die Musterverträge zur Verfügung gestellt werden.

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