Albachten
„Werden Geld in die Hand nehmen“

Donnerstag, 22.01.2009, 18:01 Uhr

Münster-Albachtn - „Unser Job ist es, die Tür für einen Markttag in Albachten aufzustoßen“, betonte Wolfhard Ediger . Diesem Ziel dürfte die Initiative des CDU-Vorsitzenden in der Bezirksvertretung (BV) West nun deutlich näher gekommen sein: Bewilligt das Gremium in seiner Sitzung am 12. Februar den Zuschuss von maximal 10000 Euro für die technische Infrastruktur und findet sich ein Träger, dann steht einer zeitnahen Wochenmarkt-Premiere in der Ortsmitte nichts mehr im Wege.

Mit diesem Ergebnis endete am Mittwochabend eine Gesprächsrunde im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt : Weil auch angesichts des erfolgreichen Weihnachtsmarkts im Stadtteil die Rufe nach Einführung eines regelmäßigen Markttages immer lauter wurden, loteten die Christdemokraten Wege der Realisierung aus. Beteiligt waren an dem Treffen neben Wolfhard Ediger auch Bezirksvertreter Christian Hinzmann, Ratsherr Günter Schulze Blasum, Dr. Gerd Bonn von der münsterischen Seniorenvertretung, Awo-Heimleiterin Hildegard Hornung , die Marktbeschicker Claudius und Anne Nieß sowie Gisela Wedig, Vize-Vorsitzende des Vereins „Musikkultur Albachten“ (MKA). Letzterer übernahm bereits die Trägerschaft für den Weihnachtsmarkt, der nach übereinstimmender Erkenntnis einen „durchschlagenden Erfolg“ verbuchte.

„Die Politik kann das Vorhaben nur begleiten, nicht aber die Organisation“, unterstrich Ediger. Er erinnerte an den gescheiterten Vorstoß im August 2008: Die Antwort der Stadt auf den seinerzeit von CDU und FDP formulierten Antrag an die Verwaltung, die Realisierung eines Markttages auszuloten, sei „enttäuschend“ ausgefallen. Die Stadt veranstalte „keine weiteren Wochenmärkte“, hieß es damals. Umso bemerkenswerter das vorläufige Fazit des erneuten Versuchs: „Wir werden Geld in die Hand nehmen“, versprach der CDU-Politiker. Seien die Anschlüsse für Strom und Wasser erst installiert, stehe der Platz auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung.

Man war sich einig: Die gepflasterte Freifläche zwischen Jugendzentrum und Seniorenheim sei mit ihren Zufahrten (Rottkamp, Dülmener Straße) und beweglichen Pollern wie geschaffen für einen Markttag. Die Festlegung eines Wochentages steht noch aus. „Das ist Sache des Marktes selbst“, so Ediger. Sobald es konkret werde, ergänzte Schulze Blasum, „wird man sich absprechen und einen Tag festlegen“.

Die Weichen sind gestellt: Der Verein Musikkultur Albachten werde prüfen, ob eine Übernahme der Trägerschaft möglich ist, signalisierte dessen stellvertretende Vorsitzende Gisela Wedig. „Was für uns machbar ist, machen wir“, versprach auch Awo-Heimleiterin Hildegard Hornung Unterstützung. Für Senioren wie für Familien, befand Dr. Gerhard Bonn, sei der Markttag eine Bereicherung.

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