Roxel
„Alle an einem Strang ziehen!“

Montag, 16.02.2009, 23:02 Uhr

Münster-Roxel - Das Projekt „Ein Kötterhaus für Roxel “ nimmt augenscheinlich weiter Fahrt auf. Nach dem WN-Bericht vom 11. Februar über die aktuellen Bestrebungen, das Heimat- und Kulturhaus in einer Gemeinschaftsaktion von Roxeler Bürgern, Firmen, Kreisen und Sponsoren doch noch zu realisieren, meldet sich jetzt auch das Forum Roxel zu Wort. Dessen Vorsitzender Jörg Friedrich kündigt an, dass sich das Forum als Dachverband der örtlichen Vereine für den Bau des Kötterhauses ins Zeug legen will.

Ende vergangenen Jahres - der Heimat- und Kulturkreis hatte sich aus dem Projekt verabschiedet - seien beim Forum Roxel die Hoffnungen auf eine Verwirklichung des Kötterhauses als Begegnungsstätte für Tradition und modernes Leben im Heimatort geschwunden, erläutert Friedrich. „Umso mehr freuen wir uns, dass Gabriele Sürig , die bekanntlich Mitglied unseres Vorstands ist, gemeinsam mit ihren Mitstreitern beim Stadtheimatbund nicht aufgegeben hat“, unterstreicht der Forums-Chef. Das mögliche Scheitern einer „großen Chance für Roxel“ habe offenbar große Kräfte mobilisiert.

Der Vorstand und der Beirat des Forums Roxel, so Friedrich weiter, habe sich bereits mit dem Thema Kötterhaus befasst. „Dabei waren wir uns einig, dass dieses Projekt eine tolle Sache für Roxel ist, die realisiert werden kann, wenn alle - Vereine, Unternehmer und Politik - an einem Strang ziehen!“, betont der Vorsitzende. Und verspricht: „Das Forum Roxel wird dieses gemeinsame Werk nach Kräften unterstützen.“

Nach Friedrichs Ansicht müssen sich die Befürworter und Unterstützer des in unmittelbarer Nähe des Seihofteichs geplanten Heimat- und Kulturzentrums für Jung und Alt (die WN berichteten) jetzt intensiv darum bemühen, „die Idee und die Chance des Kötterhauses allen Roxelern bekannt zu machen“. Das Forum Roxel wolle dazu beitragen. Außerdem werde es aktiv „Ideen für ein stabiles Finanzierungs- und Betriebsmodell“ einbringen.

„Es ist schön, dass es in Roxel viele Menschen mit großem ehrenamtlichen Engagement gibt. Das Kötterhaus kann - im Herzen unseres Stadtteils - zum deutlich sichtbaren Zeichen und Zentrum dieses Engagements werden“, meint Friedrich.

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