Roxel
Es gibt noch vieles zu klären

Dienstag, 03.02.2009, 19:02 Uhr

Münster-Roxel - Vehement machen sich schon seit Jahren viele Roxeler dafür stark, in ihrem Heimatort eine weitere Sporthalle zu bauen. Die Hallenkapazitäten, so wird immer wieder beklagt, reichten für den Schul- und Vereinssport vorne und hinten nicht aus. Umso mehr dürfte es die Befürworter des Projekts freuen, dass sich die münsterische CDU und die FDP - wie gestern berichtet - darauf geeinigt haben, die vieldiskutierte Halle mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II von Bund und Land zu bauen. Allerdings stehen derzeit noch einige Fragezeichen hinter dem mit drei Millionen Euro Baukosten veranschlagten Projekt. Einen Fahrplan gibt es noch nicht. Fest steht lediglich, dass 31,2 Millionen Euro aus dem 2,4 Milliarden schweren Paket nach Münster fließen sollen.

Da sich SPD und UWG schon im Vorfeld wiederholt für den Bau einer Dreifachsporthalle in Roxel stark gemacht hatten, herrscht auf politischer Ebene nun weitgehend Einigkeit im Hinblick auf eine baldige Realisierung des Bauprojekts. Als Nächstes müssen jedoch die für die Stadt Münster relevanten Details der millionenschweren Konjunkturspritze abgesteckt werden. Dafür seien klärende Gespräche innerhalb der Stadtverwaltung notwendig, sagt Sportamts-Chef Bernd Schirwitz . Bis zur nächsten Sitzung des Sportausschusses (12. Februar) hoffe er, den Politikern handfeste Angaben zu den Mitteln des Konjunkturprogramms und nach Möglichkeit auch zum Bau der Roxeler Sporthalle machen zu können. „Im Moment haben wird dafür aber noch keine verlässliche Informationsbasis“, bedauert Schirwitz. Es gebe Beratungsbedarf.

Auch Günter Schulze Blasum sieht aktuell keine Möglichkeit, Aussagen zum Bau der für Roxel gewünschten Sporthalle zu machen. Derzeit wisse man nicht, wann und wie die Konjunkturfördermittel nach Münster kämen und wie sie verwendet werden müssten, sagt der Vorsitzende des städtischen Sportausschusses: „Es gibt noch keine Bestimmungen. Vieles ist noch nicht bekannt.“ Deshalb sei es zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch nicht möglich, eine Prognose zu Start des Hallenbaus zu geben. Alles andere sei Spekulation.

Gleichwohl ist für Schulze Blasum unstrittig, dass Roxel eine neue Sporthalle braucht: „Die Notwendigkeit dafür wird allgemein gesehen“, unterstreicht der Sportausschuss-Chef. Gebaut werden könne die Halle aus seiner Sicht recht zügig. Schließlich könne auf die Planung mehrerer in den vergangenen Jahren gebauter Sporthallen zurückgegriffen werden.

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