Roxel
1500 Besucher auf dem Pantaleonplatz

Sonntag, 26.04.2009, 18:04 Uhr

Münster-Roxel - Keine Frage, auch das elfte Roxeler Maibaumfest dürfte nichts von seinem Reiz verloren haben: Das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr spielte einen Tusch, als Berthold Hemesath um 15.20 Uhr den 21 Meter hohen und fast eine Tonne schweren Baum in der Halterung verankerte. Mit langen Stangen und einem Seilzug hatten die Blauröcke den Stamm Meter für Meter in die Senkrechte gebracht, begleitet von zünftigen Bläserklängen.

Jung und Alt richteten ihre Blicke konzentriert gen Himmel: Per Drehleiter arretierten die Feuerwehrleute in schwindelerregender Höhe die 25 Vereinsschilder - unterstützt vom Beifall der Menge. „Wir haben den Frühling fürs Maibaumfest reserviert“, verkündete Jörg Friedrich in seiner Begrüßung und lobte das ausschließlich von ortsansässigen Vereinen organisierte Fest. Es lockte „mindestens 1500 Besucher“ an, so der Vorsitzende des Forums Roxel .

Mit dieser Einschätzung dürfte er richtig gelegen haben. Kaum hatte das Vororchester der Musikschule das bunte Treiben mit Haydns „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ eröffnet, zog es die Besucher scharenweise in Richtung Bühne. Bettina Delbrouck moderierte schwungvoll die Ouvertüre vor dem Top-Act des Festtags.

Dabei war der feierliche Einzug der Maibaum-Eskorte per Oldtimer-Traktor und Musikkorps keineswegs das einzige Highlight des Spektakels, das erstmalig nur am Samstag stattfand. Mädchenturngruppen des BSV und ein Ballettensemble gaben sich ein Stelldichein, ebenso die junge Perkussionsgruppe der Musikschule sowie deren Frauenchor „Chorissimo“.

Damit nicht genug: Für ein breitgefächertes Informationsangebot war ebenfalls gesorgt. Roxeler Initiativen nutzten das Volksfest buchstäblich als Bühne. Der Jugendchor machte mit einer Luftballonaktion auf die Neuinszenierung seines Liudger-Musicals aufmerksam, die BSV-Fußballabteilung warb für ihr Kunstrasen-Projekt. Mit dabei auch der Verein Bürgerradweg Tilbecker Straße. Abends ging es fröhlich weiter: Die „Drei Nikoläuse“ spielten bis tief in die Nacht zum Tanz auf.

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