Roxel
Lichtergang für den Frieden

Dienstag, 23.03.2010, 17:03 Uhr

Münster-Roxel - Mit Windlichtern und Petroleumlampen machten sich die zahlreichen Teilnehmer vom Pantaleonplatz aus auf den Weg zur Autobahnkapelle: Der Lichtergang für den Frieden verzeichnete dank des lauen Frühlingswetters großen Zuspruch. „Der Frieden fängt zuhause an“, unterstrich Josef Bexten , Vorsitzender der Kolpingsfamilie.

Während des ersten Irak-Krieges im Jahre 1991, erinnert sich die Bexten, setzte die Kolpingsfamilie erstmalig mit ihrem Schweigemarsch ein Zeichen für den Frieden. Jahr für Jahr geht es über die Dorffeldstraße zur Autobahnkapelle zum gemeinsamen Gottesdienst und anschließend wieder zurück zur St.-Pantaleon-Kirche. Wobei sich der Kreis der Teilnehmer, bekräftigt der Vorsitzende, keineswegs auf Mitglieder der Kolpingsfamilie und Gemeindeangehörige beschränke. Einige neue Gesichter konnte Bexten am Montagabend ausmachen.

Mit von der Partie war auch diesmal Präses Roetger Schwartz , der als Thema des Wortgottesdienstes die Bergpredigt mit einem Auszug aus dem Matthäus-Evangelium („Selig sind die, die Frieden stiften, denn sie werden das Land erben“) wählte. Nur ein Pkw begleitete den Zug. „Die Gebetbücher und liturgischen Paramente für den Gottesdienst müssen ja transportiert werden“, erklärte Bexten schmunzelnd.

Für den Frieden, so Pfarrer Dr. Christian Schmitt , der die Teilnehmer begrüßte, könne man „immer marschieren“.

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