„Schallmauer“ fast durchbrochen
Roxeler Schützenbrüder übergeben Geldspende an Kinderheilstätte Nordkirchen

Münster-Roxel -

Einmal jährlich besucht eine Abordnung der Roxeler Schützenbruderschaft St. Pantaleon die Kinderheilstätte Nordkirchen – mittlerweile schon seit 38 Jahren. Mit Routine hat dieser Termin dennoch nichts zu tun. Die Schützen übergeben jedes Mal eine Geldspende an die Nordkirchener, die auf ihrem Gelände nicht nur die Kinderheilstätte, sondern auch die Maximilian-Kolbe-Schule für geistig oder körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit angeschlossenem Wohnheim sowie eine integrative Kindertagesstätte betreiben.

Mittwoch, 11.01.2012, 10:01 Uhr

„Schallmauer“ fast durchbrochen : Roxeler Schützenbrüder übergeben Geldspende an Kinderheilstätte Nordkirchen
„Spendeneintreiber“ Hubert Bentfeld übergab den symbolischen Scheck an Schwester Maria Albertis. Im Hintergrund: Norbert Heßling von der Kinderheilstätte sowie die Roxeler Schützenbrüder Daniel Brintrup, Karl Isfort, Theo Nadermann und Rainer Bonato (v. l.). Foto: chrb

4000 Euro kamen im Jahr 2011 zusammen, die „ Schallmauer “ von insgesamt 125 000 Euro ist damit fast durchbrochen: In 38 Jahren habe der Roxeler Schützenverein genau 124 059,39 Euro gesammelt, erläuterte Hubert Bentfeld . Gemeinsam mit dem Bruderschaftskollegen Theo Nadermann treibt er die Gelder für die Kinderheilstätte ein, unter anderem mit Hilfe von Sammelboxen, die in Roxeler Gaststätten aufgestellt werden.

„Wir sind stolz und dankbar für diese Beziehung“, so Norbert Heßling von der Betriebsleitung der Kinderheilstätte – eine Beziehung, die vor fast vier Jahrzehnten über ein behindertes Kind aus Albachten zustande kam, das damals in Nordkirchen betreut wurde.

Die Heilstätte liegt mitten in Nordkirchen, neben der Dorfkirche. In der Einrichtung leben und lernen Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Die Angebote reichen von der Frühförderung im Kleinkindalter über das Leben in Wohngruppen bis zur Vorbereitung auf die Berufstätigkeit. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich entfalten und ihre individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten entdecken und ausbauen können. Die Geschichte der Kinderheilstätte als soziale Einrichtung reicht bis ins Jahr 1556 zurück.

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