125 000 Euro für die Kinderheilstätte
Roxeler St.-Pantaleon-Schützen unterstützen Nordkirchener Einrichtung seit 40 Jahren mit Spenden

Mittwoch, 09.01.2013, 23:01 Uhr

Schwester Maria Albertis von der Kinderheilstätte freute sich über den Besuch der Schützen, die seit mittlerweile vier Jahrzehnten die Nordkirchener Einrichtung mit ihren Spenden unterstützen. Diesmal hatten die Roxeler 5500 Euro im Gepäck.
Schwester Maria Albertis von der Kinderheilstätte freute sich über den Besuch der Schützen, die seit mittlerweile vier Jahrzehnten die Nordkirchener Einrichtung mit ihren Spenden unterstützen. Diesmal hatten die Roxeler 5500 Euro im Gepäck. Foto: rtu

„Sie haben die gesamte Entwicklungsgeschichte der Kinderheilstätte mitgemacht. Sie waren in vielen Bereichen mit dabei, das ist was ganz Besonderes!“ Andreas Wachtel , Geschäftsführer der Kinderheilstätte, dankte den St.-Pantaleon-Schützen für ihr schon 40 Jahre andauerndes Engagement zugunsten der Nordkirchener Einrichtung. Vertreter der Roxeler Schützenbruderschaft überbrachten der Kinderheilstätte auch in diesem Jahr wieder eine Geldspende.

Eine Abordnung um den ersten Vorsitzenden Rainer Bonato , dessen Stellvertreter Karl Isfort, Oberst Markus Hewing, das amtierende Königspaar Ulrich Schäper und Marita Kumbrink, Fahnenoffizier Christian Kortmann sowie Hubert Bentfeld und Theo Rüschhoff-Nadermann war am Dienstagabend nach Nordkirchen gereist. Diesmal wurden 5500 Euro überreicht, die im Jahr 2012 zusammengekommen waren. Damit beläuft sich die von den Roxeler Schützen inzwischen gesammelte Spendensumme auf über 125 000 Euro.

Motoren der Spendenaktion sind Hubert Bentfeld und Theo Rüschhoff-Nadermann. Das Duo „treibt“ die Gelder für die Kinderheilstätte ein, unter anderem mit Hilfe von Sammelboxen, die in Roxeler Gaststätten, in einer Metzgerei und in einer Autobahntankstelle aufgestellt sind. „Wir werden auch weiterhin in jedem Jahr voll dabei sein“, sicherte Schützenchef Bonato der Kinderheilstätte die Unterstützung der Bruderschaftler auch in Zukunft zu.

Die inzwischen 40 Jahre andauernde Hilfe kam über ein behindertes Kind aus Albachten zustande, das damals in Nordkirchen betreut wurde. Die Kinderheilstätte liegt mitten in Nordkirchen, neben der Dorfkirche. In der Einrichtung leben und lernen Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Die Angebote reichen von der Frühförderung im Kleinkindalter über das Leben in Wohngruppen bis zur Vorbereitung auf die Berufstätigkeit. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich entfalten und ihre individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten entdecken und ausbauen können. Neben der Heilstätte betreiben die Nordkirchener auf ihrem Gelände auch die Maximilian-Kolbe-Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit angeschlossenem Wohnheim sowie eine integrative Kindertagesstätte.

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