Klassentreffen ehemaliger Roxeler Volksschüler
Es gab mal wieder viel zu erzählen

Münster-Roxel -

58 Jahre ist es her: 1955 wurden sie aus der einstigen Volksschule in Roxel entlassen. Jetzt traf sich der Jahrgang wieder – und natürlich ging es rundum gesellig zu.

Mittwoch, 18.09.2013, 23:09 Uhr

Feierten ein fröhliches Wiedersehen: Die Absolventen des Entlassungsjahrgangs 1955 der früheren Roxeler Volksschule formierten sich fürs Erinnerungsfoto.
Feierten ein fröhliches Wiedersehen: Die Absolventen des Entlassungsjahrgangs 1955 der früheren Roxeler Volksschule formierten sich fürs Erinnerungsfoto. Foto: tu

Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer aus Köln: Wiedersehen feierten rund 30 ehemalige Klassenkameraden des Entlassungsjahrgangs 1955 der früheren Roxeler Volksschule bei ihrem nunmehr achten Treffen im Restaurant Brintrup. „Es gibt viel zu erzählen!“, freuten sich Edelgard Kogge und Anna Maas.

Beide Organisatorinnen gehören zu jenen 16 Ehemaligen, die nach dem Schulabschluss dem Annette-Dorf die Treue hielten. Andere verschlug es in die Umgebung, ins Sauerland und ins Ruhrgebiet. Bei Kaffee und Kuchen schwelgte man in Erinnerungen, zudem war mit Franz Weitzel auch einer der früheren Lehrer mit von der Partie.

Aus allen sei etwas geworden, so das Duo – so etwa kaufmännische Angestellte, Beamte, auch einige Landwirte zählen dazu. „Unser Jahrgang, der Geburtsjahrgang 1940 / 41, war der letzte im alten Gebäude am Pantaleonplatz“, berichtete Edelgard Kogge. Unmittelbar nach der Schulentlassung sei mit dem Bau der heutigen Marienschule begonnen worden, so die Roxelerin.

„In unserer Schulzeit ging es wesentlich einfacher zu“, erzählt Helmuth Rüschhoff-Nadermann. „Wir gingen in Holzschuhen zur Schule, und am Ofen konnten wir unsere nasse Kleidung trocknen!“ Körperliche Züchtigung war ebenso an der Tagesordnung wie die allmorgendliche Schulmesse, und Völkerball sei die einzige Form des Sportunterrichts gewesen. Geschlechtertrennung herrschte sogar auf dem Schulhof: Nur bis zur siebten Klasse, so die Teilnehmer, gab es gemeinsamen Unterricht für Jungen und Mädchen.

Mit einem Imbiss endete die gesellige Zusammenkunft. In zwei Jahren soll etwas größer gefeiert werden. Dann liegt die Entlassung der ehemaligen Volksschüler 60 Jahre zurück.

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