Haltepunkt Roxel: SPD und Grüne unterstützen Firmenanliegen
„Beschwerde ernst nehmen“

Münster-Roxel -

Der Schienenhaltepunkt in Roxel soll ohne Verzögerungen spätestens Ende 2014 seinen Betrieb aufnehmen. Das fordern auch SPD und Grüne. Beide Parteien schließen sich damit einer Forderung mehrerer Roxeler Firmen aus dem Gewerbegebiet am Nottulner Landweg an.

Montag, 04.11.2013, 23:11 Uhr

Über Unterstützung von der SPD und den Grünen können sich die elf Roxeler Firmen aus dem Gewerbegebiet am Nottulner Landweg freuen, die sich – wie berichtet – mit einem öffentlichen Brief an den Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen gewandt hatten. Ihr großes Anliegen: Der Bahnhaltepunkt Roxel soll ohne Verzögerungen spätestens Ende 2014 in Betrieb genommen werden.

„Der Bahnhaltepunkt muss pünktlich kommen. Die Verzögerungen der Bahn sind nicht hinnehmbar“, betont Ratsherr Carsten Peters in einer Pressemitteilung. Als verkehrs- und wirtschaftspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion habe er sich wegen der angekündigten Verzögerungen bei der Umsetzung der Bahnhaltepunkte für Roxel und Mecklenbeck bereits direkt an die Deutsche Bahn gewandt.

„Die Stadt muss die Beschwerde der Roxeler Unternehmen ernst nehmen und sich für den zeitnahen Bau des Bahnhaltepunktes in Roxel gegenüber der DB AG stark machen.“ Oberbürgermeister Markus Lewe müsse dafür sorgen, dass die Bauarbeiten 2014 beginnen könnten, so Peters weiter.

„Wir wollen zügig den Bahnhaltepunkt in Roxel und eine bessere Anbindung des Gewerbegebiets am Nottulner Landweg.“ Mit diesen Worten fasst Thomas Fastermann, Verkehrsexperte der münsterischen Sozialdemokraten, die Position seiner Fraktion zusammen. Die Realisierung des Roxeler Haltepunktes sei im Zusammenhang mit dem Eisenbahn-Stellwerk in Mecklenbeck ins Stocken geraten. Eine schnelle Lösung sei notwendig: „Wir wollen die beiden Themen entkoppeln. Ein Halt in Roxel muss auf jeden Fall möglich sein“, sagt Fastermann. Er habe bereits beim Zweckverband für den Schienenverkehr im Münsterland (ZVM) darauf hingewirkt, dass mit der Alternativplanung begonnen werde.

Auch für eine bessere Busanbindung des Gewerbegebiets will sich die SPD bei den anstehenden Nahverkehrsplanungen einsetzen.

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