Musikalische „Ehe“ soll weiter bestehen
Gemeinschaftskonzert des Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr mit Chorissima

Münster-Roxel -

Im satten Bläsersound kam ein Robbie-Williams-Medley („Let Me Entertain You“) daher. Trompeten schmetterten, die Perkussionisten legten sich ins Zeug: Ihrem Motto „25 Jahre und kein bisschen l(w)eise“ machten das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr und das Gesangsensemble „Chorissima“ in der vollen Aula der Sekundarschule alle Ehre.

Sonntag, 24.11.2013, 22:11 Uhr

Das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr überzeugte in der Aula der Sekundarschule mit schwungvollen Bläser-Arrangements.
Das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr überzeugte in der Aula der Sekundarschule mit schwungvollen Bläser-Arrangements. Foto: tu

Eine geballte Ladung opulenter Pop-Hörwürmer, Filmmusik-Hits und Beatles-Klassiker im Bläsergewand krönte das 25. Gemeinschaftskonzert. Kontrastreich präsentierte der Frauenchor unter Leitung von Ina Susanna Hirschfeld einen „Kessel Buntes“ – Jazz, Schlager und Weltmusik aus Afrika und Lateinamerika.

„Wir haben keinen Grund, unsere erfolgreiche Ehe-Gemeinschaft aufzulösen“, begrüßte Karolin Kramer die 280 Zuhörer in der festlich dekorierten Aula. Immerhin, so die humorige Moderatorin, beweise das Gemeinschaftskonzert größere Beständigkeit als so manche Ehe. „Unfassbar viele Gruppen von Musikschulensembles bis zum Jugendchor standen auf dieser Bühne“.

Titel von der Rockband „Toto“ folgten, ebenso wie die mit beachtlicher Dynamik dargebotene Filmmusik „Indiana Jones Selection“. „Das ist Oberstufe für Blasmusik und einmalig in Deutschland“, so Dirigent Uwe Krause. Für den neuen Chef des gestandenen Musikkorps’ war es sein Debüt – und das vor Ehrengästen wie Berufsfeuerwehrchef Benno Fritzen, Thomas Reichelt, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbands, und Erich Book, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehren.

Die 80er Jahre durften nicht fehlen; Freunde der Volksmusik („Mir sein die Kaiserjager“) kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Der Frauenchor inszenierte Glenn-Miller- und Cole-Porter-Klassiker („Night and Day“), setzte neben Zulu- und Latin-Titeln mit Abba („Super Trouper“) und dem Musical-Genre („Fame“) noch eins drauf. Somit war für jeden Geschmack etwas dabei. Zudem lagen Notizzettel auf den Tischen, auf denen das Publikum Wünsche fürs nächste Konzert kundtun durfte. Helfende Hände des Jugendchors sorgten derweil für die Bewirtung.

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