Roxels Schützenbrüder gestalteten erstmals Volkstrauertags-Feier zum Gedenken der Kriegsopfer
Eindrucksvolle Premiere im Fackelschein

Münster-Roxel -

„Veränderung bedeutet nicht Vergessen!“, unterstrich Schützen-Chef Rainer Bonato im Schein der Fackeln am Mahnmal. Es war eine gelungene Premiere: Erstmalig gestaltete die Schützenbruderschaft St. Pantaleon nach der Auflösung der Kameradschaft ehemaliger Soldaten die Feierlichkeiten anlässlich des Volkstrauertags – und das sehr stilvoll am Vorabend des Gedenktags.

Sonntag, 17.11.2013, 21:11 Uhr

Bemerkenswerte Premiere: Erstmalig gestaltete die Schützenbruderschaft St. Pantaleon die Feierstunde mit Kranzniederlegung am Roxeler Mahnmal.
Bemerkenswerte Premiere: Erstmalig gestaltete die Schützenbruderschaft St. Pantaleon die Feierstunde mit Kranzniederlegung am Roxeler Mahnmal. Foto: tu

Begleitet vom Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr, Fackelträgern des Löschzugs und Fahnenabordnungen der Vereine zogen die Teilnehmer nach der Vorabendmesse in St. Pantaleon zum Mahnmal. Bonato eröffnete die Feierstunde mit Worten des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: „Wir jungen Menschen sind nicht verantwortlich für das, was im Krieg geschah, aber wir tragen die Verantwortung für die Zukunft!“

Den Kriegstoten und Opfern von Gewaltherrschaft und Terror gedachte Thomas Köhler, Inspektionsfeldwebel der V. Inspektion der Unteroffiziersschule des Heeres in Handorf – eben jener Patenkompanie der Soldatenkameradschaft, die seit Jahr und Tag bis zu deren Auflösung die Roxeler Gedenkfeier mitgestaltete. Das Totengedenken sprach Jörg Niemeier. Köhler, bereits zum vierten Mal bei der Feierstunde am Mahnmal des Annette-Dorfs zugegen, betonte die Verbundenheit seiner Truppe mit dem Stadtteil: „Bis zur Verlegung unserer Einheit nach Deletsch bei Leipzig im Jahre 2016 bleiben wir Roxel treu!“

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