Dreitägige Freiluftmesse „Gartenträume“ auf der Burg Hülshoff präsentierte viele Neuheiten
Kunstvolles für den Garten

Münster-Roxel -

Der Andrang war groß und das Angebot, das auf dem malerischen Freigelände von Burg Hülshoff präsentiert wurde, ließ nichts zu wünschen übrig: Die „Gartenträume“ zogen auch in diesem Sommer wieder zahlreiche Besucher in ihren Bann.

Montag, 09.06.2014, 23:06 Uhr

Mit handwerklich und  künstlerisch gestalteten Accessoires für den Garten oder Balkon warteten die Aussteller der Freiluftmesse „Gartenträume“ im Park der Burg Hülshoff am Rande Roxels auf.
Mit handwerklich und  künstlerisch gestalteten Accessoires für den Garten oder Balkon warteten die Aussteller der Freiluftmesse „Gartenträume“ im Park der Burg Hülshoff am Rande Roxels auf. Foto: dk

Erholsam und ideengebend wie selten zuvor erwies sich am Pfingstwochenende der Ausflug zur Burg Hülshoff mit ihren an sich schon idyllischen Parkanlagen: Die Freiluftmesse „Gartenträume“ bot am Rande Roxels – was Träume betraf – in nahezu jeder Hinsicht ein Füllhorn an Innovationen.

Von vielen Besuchern als besonders gelungen gelobt wurde, dass neben üppigen gärtnerischen Angeboten vermehrt handwerklich-künstlerische Accessoires für Balkon oder Garten angeboten wurden. „Da überschwemmte in der Vergangenheit doch öfters die Fabrik-Importware aus Fernost“, schilderte Karl Lauffer, Besucher aus dem Rheinland, seine Beobachtungen. Ihn imponierte besonders der Riesen-Whirlpool, eine Badewanne für vier Personen, die ab 14 000 Euro zu haben war. „So ein Trumm im Garten, und du kriegst den Besuch nie mehr weg“, mahnte seine Frau leise.

Also zog sie ihn weiter in den Bereich, von wo die schweren Lavendeldüfte Sehnsüchte nach der Provence, der Parfümstadt Grasse und überhaupt nach dem Süden weckten. Düfte, die in der heißen, fast drückenden Hochsommerluft den zahllosen liebevoll drapierten Kräutertöpfchen mit Salbei, Zitronengras oder Liebstöckl keine Chancen der Aufmerksamkeit ließen, es sei denn den zahllosen Hummeln, die von den nahen Klatschmohn-Beeten herüber geflogen kamen, um etwas anderes zu schnuppern. Seiltänzer aus Metall schaukelten über den Wassern, kupferne Spatzen lugten aus den Ästen. Moose, Holzkunst und steinerne Sitzgruppen lockten zum Ausruhen. Ins Auge fiel zudem eine Tischgruppe aus Teakholz-Wurzeln, die preislich einer Flugreise in deren afrikanische Herkunftländer gleichkam.

Üppige Blumenwiesen, traumhaft schöne Gestecke, dann wieder Antiquitäten als Blickfänger für den Garten, echte oder auf echt gemacht, begleiteten die Besucher, die zeitig gekommen waren, um zu sehen und zu genießen. Schon ab Samstagmittag wurde es eng auf den Wegen des Parks rund um die Burg. Dazwischen lachten die kunterbunten Köpfe skurriler Gartenclowns, von der Nottulner Töpferin Monica Stüttgen liebevoll gefertigt, die Besucher an.

Wer dann – vom Anblick der geradezu designerhaft gestylten Obstbäumchen oder den superschnellen Gartengrills angetan – erschöpft war, fand in den zahlreichen Zeltrestaurants der Burg-Küche Ruhe und Appetitliches. Und wer dann seine Träume immer noch nicht ausgelebt hatte, inspizierte die kleine Kunstwelt der Havixbecker Malerin Tanja Kiesewalter.

Betrachtete man die roten Gesichter, dachte sicherlich so mancher schon an die Rückfahrt im aufgeheizten Wagen, der auf dem Parkplatz in der Hitze vor sich hinglühte: „Sommerträume“.

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