Paul Ottmann berichtet von China-Reisen
Blicke ins „Reich der Mitte“

Münster-Roxel -

Spannend und informativ: Bei der jüngsten Auflage der Roxeler Foto- und Filmreportagen wurden die Zuhörer nach China entführt.

Freitag, 13.06.2014, 12:06 Uhr

Paul Ottmann (l.) stellte seinen Zuhörern ein China vor, dessen Kultur und Landschaft zwar oft unbekannt, doch sehr entdeckenswert seien.
Paul Ottmann (l.) stellte seinen Zuhörern ein China vor, dessen Kultur und Landschaft zwar oft unbekannt, doch sehr entdeckenswert seien. Foto: hhe

Schwindelerregend an Gebirgshängen sich windende Reis-Terrassen, Wein-Oasen in der Wüste und zum Himmel strebende Wolkenkratzer – als ein Land der kulturellen und landschaftlichen Schätze präsentierte Dr. Paul Ottmann China, wie er es während seiner Reisen von Harbin im Norden bis nach Schanghai im Süden erlebte.

Seine Zuhörer im Saal der Gaststätte Brintrup staunten über die visuellen Mitbringsel aus dem „Reich der Mitte“. Es war der dritte Vortrag der „Foto- und Filmreportagen: Roxel und die Welt“, wie die Veranstalter vom „Forum Roxel“ die neue Reihe getauft haben.

„Jede Medaille hat ihre zweite Seite“, war es ihm ein Anliegen, den medialen Schleier aus Berichten über Umweltverschmutzung und Parteiendiktatur zu lüften und weg von der Tagespolitik hin zu den Menschen in Stadt und Land zu schauen. Aufnahmen vom Platz des Himmlischen Friedens in Peking sowie der Hinweis auf die Kulturrevolution Mao Zedongs vor gut 50 Jahren, seit der sich China rasant zum Industrieland gewandelt hat, ließen die Schattenseiten dieses gelenkten Aufschwungs gewahr werden.

Dazu gehörten auch die eindrucksvollen Bürotürme der Hongkonger Skyline nebst ärmlichen Holzhütten. Die Große Mauer, Tempelanlagen aus Holz und an Felswände gebaut sowie die alte Seidenstraße zeugten von großer historischer, ethnischer und religiöser Vielfalt.

„Alle Fotos haben mein Sohn und ich geschossen“, verriet Paul Ottmann. Wie zum Beweis erschien auch seine Ehefrau lächelnd an der Reling einer Flussfähre. Im August sollen die Indianer im Amazonasgebiet das nächste Vortragsthema der Reportagenreihe sein.

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