Alfred Ackermann regiert die Pantaleon-Schützen
160 Schuss bis zum Königstitel

Münster-Roxel -

Mit dem 160. Schuss errang Alfred Ackermann die Königswürde bei den St.-Pantaleon-Schützen.

Sonntag, 29.06.2014, 22:06 Uhr

Beim festlichen Umzug zum Festzelt ließ sich das Königspaar Alfred und Klaudia Ackermann vom Regen nicht die Laune verderben. Zu festlichen Klängen der Bläser erfolgte im Zelt der Fahnenschlag.
Beim festlichen Umzug zum Festzelt ließ sich das Königspaar Alfred und Klaudia Ackermann vom Regen nicht die Laune verderben. Zu festlichen Klängen der Bläser erfolgte im Zelt der Fahnenschlag. Foto: kit

Das Königsschießen war in diesem Jahr ein Wettstreit zwischen Freunden. Alfred Ackermann und Andreas Freckmann kämpften am Ende nur noch zu zweit um den Königstitel. Beim 160. Schuss fiel der Vogel, und Alfred Ackermann wurde zum neuen König.

Zur Königin an seiner Seite wählte er seine Frau Klaudia Ackermann. Sie steht voll und ganz hinter ihrem Mann. „Ich wusste, dass mein Mann irgendwann gewinnt. Er wollte schon immer einmal König werden“, betonte Klaudia Ackermann.

Den Hofstaat der beiden bilden Maria und Norbert David und Marianne und Helmut Wiedau.

Auch bei den Insignien lieferten sich die Schützen in diesem Jahr einen spannenden Wettstreit. Die Krone schoss Philipp Grawemeyer. Apfel und Zepter holten Thomas Beckhaus und Thomas Freckmann. Marcel Möseler schoss den linken Flügel. Den rechten Flügel holte Andreas Freckmann.

Nicht nur der Pantaleonplatz war am Wochenende mit bunten Fahnen geschmückt, auch entlang der Straßen und an den Häusern war überall die blau-weiße Pracht zu finden. Das Schützenfest der St.-Pantaleon-Bruderschaft Roxel hatte am Freitag mit der Kranzniederlegung am Mahnmal begonnen. Im Anschluss daran wurde der Festball gefeiert. Ein leckeres Frühstücksbuffet wurde am Samstag angeboten. Anschließend folgten das Antreten und der Abmarsch zur Vogelstange, wo die Feldandacht gehalten wurde.

Nach der Königsproklamation auf dem Pantaleonplatz verabschiedeten sich die Schützen vorerst, um sich noch ein wenig Erholung zu gönnen und für den großen Schützenball zurecht zu machen. Abends traf die Bruderschaft wieder auf dem Pantaleonplatz ein. Die Damen waren jetzt in feine Kleider und die Herren in elegante Anzüge gekleidet. Und auch der Regen, der sich ab dem späten Nachmittag über Münster verbreitet hatte, konnte der guten Stimmung kein Ende bereiten. So wurde der Fahnenschlag spontan in das Festzelt am Sportplatz verlagert.

Die traditionelle Polonaise fand in diesem Jahr einfach mit Regenschirm statt. Im Festzelt angekommen, spielte zuerst noch das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Münster. Anschließend übernahm die Tanzband „Bluelight“. Das Königspaar eröffnete die Tanzfläche mit einem klassischen Walzer.

„Nachher gibt es dann noch das Königswegbringen“, erklärte Schriftführer Philipp Grawemeyer. Dafür bereiten die Nachbarn des Königspaares immer eine kleine Überraschung für die neuen Regenten vor. Der Königsball hat traditionell ein offenes Ende und ging noch bis in die frühen Morgenstunden.

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