Schützenbruderschaft St. Pantaleon
Andreas Freckmann regiert in Roxel

Münster-Roxel -

Vogelbauer Andreas Freckmann regiert die St.-Pantaleon-Bruderschaft

Sonntag, 28.06.2015, 18:06 Uhr

Eine Ehrenrunde auf dem Pantaleonplatz drehten das Königspaar Sigrid und Andreas Freckmann und der Hofstaat. Eine Kutschfahrt gehört in Roxel dazu: König Andreas Freckmann grüßt bester Laune.
Eine Ehrenrunde auf dem Pantaleonplatz drehten das Königspaar Sigrid und Andreas Freckmann und der Hofstaat. Eine Kutschfahrt gehört in Roxel dazu: König Andreas Freckmann grüßt bester Laune. Foto: hhe

Zielstrebig und ganz ohne Skrupel zerschoss Andreas Freckmann seiner Hände Arbeit. „Das hatte ich mir schon länger vorgenommen“, freute sich der Vogelbauer der Roxeler Schützenbruderschaft St. Pantaleon , als der von ihm gefertigte Holzadler nach 129 Schüssen geborsten und zerstückelt am Boden lag.

Aus einem kleinen Kreis von Mitbewerbern um den Königstitel ging er am zweiten von drei Schützenfesttagen als Sieger hervor, nachdem Markus Kratzer, Guido Groneick und Tobias Beckhaus sich bereits die Krone, den Apfel und das Zepter gesichert hatten.

Begonnen hatte der Tag mit einem Frühstück beim Gasthaus Kortmann und dem anschließenden Zug zur Vogelwiese an der Hohenholter Straße, wo Pfarrer Christian Schmitt als Präses eine Feldandacht zelebrierte. Während des Marsches von der Vogelwiese zurück in den Ortskern saß dann An­dreas Freckmann, die silberne Königskette um den Hals, neben seinem Vorgänger Alfred Ackermann, dem ersten Vorsitzenden Rainer Bonato und Christian Schmitt in der zweispännigen Königskutsche. Voller Freude winkte er den Zuschauern auf dem Pantaleonplatz strahlend entgegen.

Spielmannszug und Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr vorneweg, bog das Regiment auf das Gelände ein, auf dem sich Schützen und Musiker im Karree aufstellten. Oberst Marcus Hewing auf einem Schimmel proklamierte aus dem Sattel heraus den neuen König und dessen Ehefrau Sigrid. Rainer Bonato steckte Andreas Freckmann die Königsnadel ans Revers. Den neuen Hofstaat bilden Hermann Josef Huesmann und dessen Gattin Ute, außerdem Karl Heinz Kemmann mit seiner Ehefrau Mechthild. Ihnen zu Ehren warfen sich die vier Fahnenschläger ihre blau-weißen Fahnen zu. Für Marc Bentfeld und Björn Koch war es der letzte Einsatz in dieser Funktion, denn beide wollen ihr Amt nach dem Schützenfest abgeben.

„Augenpflege“ empfahl Oberst Marcus Hewing den Uniformierten bis zum abendlichen Königsball, der im Festzelt neben dem Schulzentrum über die Bühne gehen und den Tag feuchtfröhlich beenden sollte. Immerhin steckte den Schützen bereits der Freitag unter anderem mit Festumzug und Festball in den Knochen. Pünktlich zum Antreten waren aber alle wieder fit. Ausschlafen konnten die Pantaleonschützen am Sonntag, denn der Frühschoppen begann erst gegen Mittag.

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