Jubiläumskonzert Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr
Reise durch 40-jährige Geschichte

Münster-Roxel -

Mit einem beeindruckenden Konzert feierte das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr sein 40-jähriges Bestehen. Drei Stunden lang servierten die Musiker ihrem begeisterten Publikum ein tolles musikalisches Menü.

Sonntag, 22.11.2015, 00:11 Uhr

Beeindruckendes Jubiläumskonzert: Ein buntes Programm präsentierte das Roxeler Musikkorps vor mehr als 250 Zuschauern, darunter Vertretern der Berufsfeuerwehr und des Stadtfeuerwehrverbandes, in der Aula der Sekundarschule.
Beeindruckendes Jubiläumskonzert: Ein buntes Programm präsentierte das Roxeler Musikkorps vor mehr als 250 Zuschauern, darunter Vertretern der Berufsfeuerwehr und des Stadtfeuerwehrverbandes, in der Aula der Sekundarschule. Foto: tu

Blech- und Holzbläser schmetterten, die Percussionisten legten sich mächtig ins Zeug und Dirigent Uwe Krause hielt souverän den Kurs: Brillanz bewies das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr beim Jubiläumskonzert in der proppenvollen Aula der Sekundarschule. Fast drei Stunden währte der musikalische Streifzug durch die 40-jährige Geschichte des gestandenen Bläserensembles, garniert mit dessen größten Hits.

„Das Musikkorps hat einigen so richtig den Marsch geblasen“, ergriff Berufsfeuerwehr-Chef Benno Fritzen nach dem donnernden Schlussbeifall bildreich das Wort: „Danke für 40 Jahre Musik für die Feuerwehr!“ Das krönende Finale bestritten vor den mehr als 250 mitklatschenden Zuhörern an die 80 Musiker: Gemeinsam mit einem 33-köpfigen Ehemaligen-Orchester unter der Leitung von Norbert Fabritius legten die Blasmusiker zu guter Letzt noch eins drauf. Ob spritziger Ragtime („Tiger Rag“), waschechte Marschmusik („Alte Kameraden“), Filmmusik oder Pop – stilistische Vielfalt und Generationen verbindender Gemeinschaftsgeist prägten durchweg die Dramaturgie des 13-teiligen Programms.

„Wir haben 200 Briefe an ehemalige Mitglieder geschrieben und um Titelwünsche gebeten“, unterstrich Moderatorin Karolin Kramer, die ebenso unterhaltsam wie sachkundig durch den Abend führte. Entsprechend abwechslungs- und temporeich ging es quer durch die Genres.

Angefangen vom Abba-Medley („Mamma Mia“) über Volksmusik-Evergreens („Rosamunde“) bis zum Ennio-Morricone-Medley, dem beliebtesten Werk des Ensembles. „Wir haben es bereits fünfmal aufgeführt, es wurde am meisten gewünscht“, so Kramer. Kein Wunder also, dass der nostalgische Klangreigen aus Italo-Western à la „Für eine Handvoll Dollar“ knisternde Gänsehaut im Saal verbreitete.

Zu den Highlights zählten weitere Filmmusik-Auszüge: Die „Star Wars Saga“ von John Williams bezeichnete Karolin Kramer als eines der schwierigsten Werke im Ensemble-Repertoire. Auch mit Swing (Glenn-Miller-Medley, „In the Mood“) und Musical-Melodien („West Side Story“) beeindruckten die Blasmusiker.

Die Historie des traditionsreichen Ensembles beleuchteten streiflichtartig einige Wegbegleiter, unter ihnen Manuela Rauße, der frühere Vorsitzende Ludger Elbers und nicht zuletzt Mitbegründer Dr. Alfred Warthorst. Er sorgte seinerzeit für die Anbindung der vormaligen Roxeler Bürgerkapelle an die Feuerwehr. „Ohne die vielen Hilfen der Feuerwehr wäre das Musikkorps heute nicht das, was es ist!“, betonte Warthorst.

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