Sicher über die Pantaleonstraße
Barrierefrei über die Pantaleonstraße

Münster-Roxel -

Die Kommunale Seniorenvertretung kann sich mit Lorbeeren schmücken: Dank ihres beharrlichen Engagements wurde nach mehrjährigen Bestrebungen endlich eine ebene Querungsfurt über die holprige Pantaleonstraße geschaffen. Nicht nur ältere Mitbürger dürften sich darüber freuen.

Dienstag, 31.05.2016, 19:05 Uhr

Freuen sich, in wenigen Tagen die barrierefreie Querungsfurt über die Pantaleonstraße nutzen zu können (v.l.): Klaus Stoppe, Gerhard Bonn und Ludger Niehoff. Ende kommender Woche sollen die Stahlplatten, die das frisch verlegte Pflaster schützen, entfernt werden.
Freuen sich, in wenigen Tagen die barrierefreie Querungsfurt über die Pantaleonstraße nutzen zu können (v.l.): Klaus Stoppe, Gerhard Bonn und Ludger Niehoff. Ende kommender Woche sollen die Stahlplatten, die das frisch verlegte Pflaster schützen, entfernt werden. Foto: sch

„Wir haben Druck gemacht, uns vehement dafür eingesetzt“, sagt Dr. Gerhard Bonn . Der Druck, den die kommunale Seniorenvertretung Münster (KSVM) in jüngster Zeit an den Tag legte, hat dafür gesorgt, dass die Pantaleon­straße schon in wenigen Tagen für Senioren ein ganzes Stück sicherer wird: Das städtische Tiefbauamt hat die Straße mit ihrem holprigen Kopfsteinpflaster im Herzen Roxels mit einer barrierefreien Querungsfurt ausgestattet.

Immer wieder hatten sich in den vergangenen Jahren ältere Mitbürger, insbesondere Bewohner aus dem Seniorenzentrum „Wohnen in Pastors Garten“, dafür stark gemacht, auf der Pantaleonstraße in Höhe des Hofmannspättkens eine Querungsmöglichkeit hinüber zum Pantaleonplatz zu schaffen. Denn das in die Jahre gekommene Kopfsteinpflaster bietet schon für Fußgänger gefährliche Vertiefungen und Unebenheiten. Für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer war es deshalb mitunter ein Risiko, die idyllische Gasse vor der Gaststätte Kortmann zu überqueren. Schlimm, wenn dann auch noch Regen und Glätte hinzukamen. Bei einem Ortstermin am Dienstag wussten Gerhard Bonn und sein Mitstreiter von der Seniorenvertretung, Klaus Stoppe, sowie Ludger Niehoff vom städtischen Tiefbauamt von Stürzen älterer Menschen im betreffenden Bereich zu berichten.

Doch damit soll es am Freitag kommender Woche (10. Juni) vorbei sein: Das Tiefbauamt hat im Bereich des Hofmannspättkens eine 1,5 Meter breite ebene Querungsfurt aus geschnittenem Natursteinpflaster erstellen lassen. Diese ist bereits fertig, muss laut Niehoff jedoch einige Tage lang mit Stahlplatten abgedeckt werden, damit die Fugen aushärten können. Das ermögliche es, die Pantaleonstraße weiterhin für den Verkehr offen zu lassen: „Normalerweise sperren wir diese Flächen.“

Bonn und Stoppe fühlen sich im Engagement der Seniorenvertretung für die neue Querungsmöglichkeit bestärkt: „Die Realisierung kommt vor allem Menschen im Alter, Kindern sowie Personen mit Mobilitätseinschränkungen auf dem Weg von der Alten Dorfstraße zum Pantaleonplatz zugute.“

Rund vier Jahr lang hatten die Seniorenvertreter für die Querungsfurt gekämpft. Von politischer Seite wurde dem Tiefbauamt zwar die Ermittlung der Baukosten (5000 Euro) in Auftrag gegeben, doch selbst als die Planung bereits vorgelegen habe und die Maßnahme bewilligt worden sei, habe die Bezirksvertretung schlichtweg vergessen, diese auf den Weg zu bringen, sagt Bonn. Die Seniorenvertretung habe dafür gesorgt, dass diese nun doch noch in die Tat umgesetzt worden sei: „Wir haben das angestoßen.“ In Kürze werde es an der Pantaleonstraße – so wie auch am Picassoplatz in der City – möglich sein, das holprige Kopfsteinpflaster sicherer zu überqueren.

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