Fahrbahnmarkierungen auf der Schulte-Hermann-Straße
Kein wildes Parken mehr

Münster-Roxel -

Der Roxeler Seniorenvertreterin Maria Stubbe wurde es zu bunt: Sie sorgte dafür, dass dem wilden Parken vor dem Seniorenkomplex an der Schulte-Hermann-Straße endlich ein Riegel vorgeschoben wurde.

Dienstag, 12.07.2016, 19:07 Uhr

Freude herrscht bei Maria Stubbe und ihren Nachbarn: Vor dem Seniorenwohnkomplex an der Schulte-Hermann-Straße sorgen seit Kurzem Fahrbahnmarkierungen dafür, dass wildes Parken der Vergangenheit angehört.
Freude herrscht bei Maria Stubbe und ihren Nachbarn: Vor dem Seniorenwohnkomplex an der Schulte-Hermann-Straße sorgen seit Kurzem Fahrbahnmarkierungen dafür, dass wildes Parken der Vergangenheit angehört. Foto: sch

Manchmal sind es auch die vermeintlich kleinen Dinge im Leben, die nachhaltig Freude bescheren können. Im Fall von Maria Stubbe (76) und ihren Nachbarn scheint dies der Fall zu sein: Das Mitglied der Kommunalen Seniorenvertretung Münster hatte sich dafür eingesetzt, die Verkehrsfläche vor dem Wohn- und Geschäftskomplex an der Schulte-Hermann-Straße mit einer Fahrbahnmarkierung zu versehen, um wildem Parken einen Riegel vorzuschieben. Mit ihrem Anliegen stieß Maria Stubbe auf offene Ohren.

Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren vor, dass Autofahrer in unzulässiger Weise direkt auf der Straße vor dem Wohngebäude, in dem auch der K + K-Markt untergebracht ist, ihre Fahrzeuge abstellten. Die nur wenige Meter entfernt vorhandenen Stellflächen wurden offenbar aus Bequemlichkeit nicht genutzt. Maria Stubbe hat Fotos davon gemacht, wie gleich mehrere Fahrzeuge vor dem Komplex mit seinen 27 Seniorenwohnungen parken. „Das hat mich immer wieder geärgert“, sagt sie.

Maria Stubbes Unmut hatte einen guten Grund: Die Autos hätten direkt vor der Eingangstür des Gebäudes gestanden. Das habe vielen der zum Teil hochbetagten Bewohner, die mit Rollatoren und Rollstühlen unterwegs seien, immer wieder arge Schwierigkeiten bereitet. Darüber hinaus sei auch der Notarztwagen bei Einsätzen im Wohnkomplex von den wilden Parkern behindert worden.

Vor einigen Wochen wurde es Maria Stubbe dann zu bunt. Sie rief das Ordnungsamt an und bat darum, dem Problem Abhilfe zu schaffen. „Man hat meine Bitte wohlwollend aufgenommen“, freut sich die Seniorenvertreterin. Es dauerte nicht lange, bis sie sich zu einem Ortstermin mit Vertretern des Amts sowie der Feuerwehr traf. Kurze Zeit später, vor etwa drei Wochen, wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht: Das Ordnungsamt ließ Fahrbahnmarkierungen aufbringen, die das Parken vor dem Seniorenkomplex unterbinden. „Die haben schnell gehandelt. Das freut uns sehr“, sagt die Roxelerin.

Im November vergangenen Jahres wurde Maria Stubbe in die münsterische Seniorenvertretung gewählt. „Die Awo hat mich angesprochen“, sagt sie. Mit ihr zähle nun erstmals auch jemand aus Roxel zu dem 14-köpfigen Gremium, das sich für die Interessen und Belange älterer Menschen auf Stadtebene einsetzt.

Als Mitglied der kommunalen Seniorenvertretung werde sie sich „in erster Linie um meinen Stadtteil kümmern“, unterstreicht Maria Stubbe. Älteren Mitbürgern, die ein Anliegen hätten, wolle sie gerne Ansprechpartnerin und Unterstützerin sein. Senioren, die der Schuh drücke, könnten sich mit ihr unter ✆ 02534 / 95 01 in Verbindung setzen.

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