Roxeler wollen Nachbarn und Gäste auf Weihnachten einstimmen.
15 Advents-Fenster gesucht

MÜNSTER-ROXEL -

In der Adventszeit gehen an vielen Häusern die Fenster auf - und es gibt manche Überraschung.

Dienstag, 08.11.2016, 05:11 Uhr

Festlich geschmückt dürfen die Roxeler Advents-Fenster in diesem Jahr wieder sein. An jedem Dezembertag in der Adventszeit soll es in wechselnden Fenstern zudem kleine Darbietungen geben.
Festlich geschmückt dürfen die Roxeler Advents-Fenster in diesem Jahr wieder sein. An jedem Dezembertag in der Adventszeit soll es in wechselnden Fenstern zudem kleine Darbietungen geben. Foto: was

Bald brennt wieder die erste Kerze auf dem Adventskranz. Bald werden wieder die Türchen der Adventskalender geöffnet. In Roxel gehen dabei sogar die Fenster auf.

An jedem Dezembertag im Advent soll es erneut jeweils um 18 Uhr ein Fenster geben, hinter dem auf ganz unterschiedliche Weise auf Weihnachten eingestimmt wird. Neben Beate Nord kümmern sich Elke Meiners-Giebel und Ludger Giebel um die aktuelle Adventsfenster-Aktion in Roxel.

Acht „Gastgeber“ für eine adventliche Darbietung im eigenen Wohnzimmerfenster hätten sich schon gemeldet, so Ludger Giebel. Es fehlten noch 15. Wer also mitmachen möchte, kann sich bei Familie Giebel, ✆ 0 25 34/ 65 11 8, melden. Giebel ist zuversichtlich, dass sich auch 2016 genügend Teilnehmer für die Aktion finden. „Es hat bis jetzt immer geklappt“, betont er. Das Interesse sei ungebrochen.

Die Familien Nord und Giebel kümmern sich seit einigen Jahren um die Organisation der Adventsfenster-Aktion. Ins Leben gerufen wurde sie einst von den örtlichen Kirchengemeinden.

Was in den Fenstern geboten werde, sei Sache der jeweiligen Gastgeber, so Giebel weiter. Im adventlichen Rahmen sollte es allerdings schon sein. Ein Kickerturnier oder ähnliches wäre also nicht erwünscht. „Wir gehen vom gesunden Menschenverstand aus“, sagt Giebel lachend. Die Aktion solle Gelegenheit bieten, in der Adventszeit innezuhalten und sich auf das Fest der Ankunft Jesu vorzubereiten. Das kann durch ein Lied geschehen, einen Gedichtvortrag oder eine Adventsgeschichte. Vor den Fenstern treffen sich dann Nachbarn sowie Gäste, hören zu und singen natürlich auch schon mal mit. „Es ist eigentlich eine Sache von fünf oder zehn Minuten“, so Giebel. Natürlich schließt sich oft ein vorweihnachtlicher Plausch an.

Die Liste der Adventsfenster wird von den Kirchengemeinden in ihren Gemeindebriefen bekanntgegeben.

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