SPD-Ortsverein Roxel
Roxeler SPD spürt den „Schulz-Effekt“

Münster-Roxel -

Das Fischessen am Aschermittwoch hat bei den Roxeler Sozialdemokraten Tradition: Diesmal stand es im Zeichen von Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Donnerstag, 02.03.2017, 19:03 Uhr

O rtsvereins-Chef Philipp Hagemann (l.) konnte nicht nur die beiden Neumitglieder Kushtrim Ibrahimi (vorne, l.) und Thomas Dirksen (vorne, M.) der Öffentlichkeit präsentieren, sondern auch viel Polit-Prominenz (hinten, v.l.): Christoph Strässer, Robert von Olberg, Thomas Marquardt und Svenja Schulze.                                                                                           
O rtsvereins-Chef Philipp Hagemann (l.) konnte nicht nur die beiden Neumitglieder Kushtrim Ibrahimi (vorne, l.) und Thomas Dirksen (vorne, M.) der Öffentlichkeit präsentieren, sondern auch viel Polit-Prominenz (hinten, v.l.): Christoph Strässer, Robert von Olberg, Thomas Marquardt und Svenja Schulze.                                                                                            Foto: Foto: Siegmund Natschke

Für Christoph Strässer war es das letzte Fischessen . Zumindest als Bundestagsabgeordneter bei der Roxeler SPD . „Stammgast“ kann man ihn wohl nennen, auch an diesem Aschermittwoch gewährte er in der Gaststätte „K 2“ einen Einblick in die Bundespolitik. Den „Schulz-Effekt“ hat auch er ausmachen können.

Ebenso wie Philipp Hagemann, der Vorsitzende der SPD Roxel . Vier Parteieintritte konnte er insgesamt vermelden, zwei rote Parteibücher verteilte er noch vor Ort. Die neue Anziehungskraft der Sozialdemokratie: Jeder schob es auf Martin Schulz . Der sprach zwar in Schwerte, doch Partei-Prominenz konnte auch Hagemann begrüßen. Neben Strässer waren dies die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der Landtagsabgeordnete Thomas Marquardt. Interessante Notiz am Rande: Die Grenze der Landtagskreise Münster-Nord und Münster-Süd gehe durch Roxel, sagte Hagemann: „Gehen sie auf Nummer sicher und wählen sie die SPD.“

Plädoyers für die eigene Partei kamen im Folgenden. Schulze betonte: „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“ Marquardt sprach sich für die Stadtbahn in Münsters Westen aus, diese könne zum großen Teil durch Land und Bund finanziert werden.

Auch Robert von Olberg ergriff das Wort. Er ist Bundestagskandidat und damit Nachfolger in spe von Strässer. Sein Thema: Martin Schulz und auch dessen Ankündigung von arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Seit 1998 habe es nicht mehr so viel Zuversicht bei der SPD gegeben, meinte wiederum Strässer. Damaliger Kanzlerkandidat: Gerhard Schröder. Bei soviel Euphorie gab es auch einen Wermutstropfen für Lokalpatrioten. „Ich glaube nicht, dass in Albachten ein Stadion gebaut wird“, meinte Strässer, der zugleich Präsident von Preußen Münster ist. Die Fischmahlzeit konnte trösten. Die Sozialdemokraten genossen Hering und Rollmops.

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