Geschwindigkeitslimit an sensiblen Einrichtungen
Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Münster-West -

Geht es nach den Vorstellungen von SPD und Grünen in der Bezirksvertretung Münster-West, dann soll vor verschiedenen besonders sensiblen Einrichtungen in Roxel, Mecklenbeck und Gievenbeck möglichst bald „Tempo 30“ ausgeschildert werden. Die rot-grünen Politiker berufen sich dabei auf die beschlossene Änderung der Straßenverkehrsordnung.

Mittwoch, 15.03.2017, 20:03 Uhr

In diesem Bereich des Dingbängerwegs in Mecklenbeck, an dem sich die Kita „In der alten Schule“ (r.) und die Peter-Wust-Schule (l.) befinden. soll nach den Vorstellungen von SPD und Grünen nur mit maximal 30 Kilometern pro Stunde gefahren werden.
In diesem Bereich des Dingbängerwegs in Mecklenbeck, an dem sich die Kita „In der alten Schule“ (r.) und die Peter-Wust-Schule (l.) befinden. soll nach den Vorstellungen von SPD und Grünen nur mit maximal 30 Kilometern pro Stunde gefahren werden. Foto: sch

Statt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde sollen demnächst an folgenden Stellen nur noch 30 Kilometer zulässig sein: An der Roxeler Mariengrundschule und an der Roxeler Kita St. Pantaleon. Dort soll auf der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße von der Kreuzung mit der Straße Auf dem Dorn bis zur Pienersallee in Höhe K+K-Markt sowie an der Tilbecker Straße von Kreuzung mit der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße bis zum Beginn der bereits bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung „Tempo 30“ vorgeschrieben werden.

Gleiches gilt für den Alten Gemeindeplatz und die Roxeler Straße bis zur Einmündung Im Seihof. Das soll den Bewohnern des Seniorenzentrum „Wohnen in Pastors Garten“ besonderen Schutz gewähren.

Mehr Sicherheit soll es auch in Mecklenbeck auf dem Dingbängerweg geben. Von Meckelbach bis zum August-Veltmann-Weg soll nur noch mit maximal 30 Kilometern pro Stunde gefahren werden. Denn in diesem Bereich befinden sich die Peter-Wust-Schule sowie die Kita „In der alten Schule“ und die Kita St. Anna.

I n Gievenbeck soll mit Rücksicht auf die Michael­schule künftig auf der Von-Esmarch-Straße zwischen der Bücherei und der Schule „Tempo 30“ vorgeschrieben werden. Auch das Stein-Gymnasium und das Awo-Seniorenzentrum sollen berücksichtigt werden: Auf der Dieckmannstraße ab der Fußwegeverbindung zum Platz Gartenbreie über die beiden Kreisverkehre hinaus am Gymnasium vorbei bis zur Einmündung in die Gievenbecker Reihe sollen ebenfalls nur noch 30 Kilometer pro Stunde zulässig sein.

Bislang sei es so gewesen, dass innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern zulässig war und diese nur in besonders begründeten Ausnahmefällen abgesenkt werden durfte. Ausnahmen im Bereich von Kindergärten, Schulen oder Pflegeheimen seien in der Regel nicht vorgesehen gewesen, heißt es im Antrag von SPD und Grünen, der am heutigen Donnerstag in die Bezirksvertretung eingebracht wird. Ausnahmen habe es nur mit expliziter Begründung und bei der Feststellung von Unfallschwerpunkten gegeben.

Mit der nun erfolgten Änderung der Straßenverkehrsordnung falle die Pflicht zur Begründung von geschwindigkeitssenkenden Maßnahmen endlich weg. „Man muss – kurz gesagt – nicht mehr warten bis etwas passiert“, unterstreichen SPD und Grüne. Mit dem aktuellen Vorschlag wollen sie „einen Anfang machen und die täglichen Wege für schwächere Verkehrsteilnehmer sicher gestalten“.

Die Verwaltung wird aufgefordert, in den betreffenden Bereichen das entsprechende Verkehrszeichen Nummer 274 anzubringen und die Bezirksvertretung darüber sowie über eventuelle Probleme bei den geforderten Tempo-Absenkungen zu unterrichten.

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