Forum Roxel
Zustimmung fürs Bürgerzentrum

Münster-Roxel -

Beim Forum Roxel stößt die Idee, das Pfarrzentrum St. Pantaleon zu einem Bürgerbegegnungszentrum umzubauen, auf große Resonanz. Das Dachgremium der Roxeler Vereine will sich mit dem Thema intensiv beschäftigen.

Freitag, 24.03.2017, 19:03 Uhr

Wiedergewählt: Marcus Hewing (vorne, M.) bleibt Vorsitzender des Forums Roxel. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt. Pfarrer Dr. Christian Schmitt (r.) stellte die Überlegungen für ein Bürger-Begegnungszentrum vor.
Wiedergewählt: Marcus Hewing (vorne, M.) bleibt Vorsitzender des Forums Roxel. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt. Pfarrer Dr. Christian Schmitt (r.) stellte die Überlegungen für ein Bürger-Begegnungszentrum vor. Foto: sn

„Sollen wir das in Angriff nehmen?“, fragte Marcus Hewing , erster Vorsitzender des Forums Roxel , in die Runde. Die Hände der Vereinsvertreter des Stadtteils gingen in die Höhe. Einstimmig beschlossen. Es geht um das Konzept eines Bürger-Begegnungszentrums, das Pfarrer Dr. Christian Schmitt – wie berichtet – zum ersten Mal vorstellte. Die Resonanz darauf war durchweg positiv.

Natürlich, man könne mit „viel Spucke und Farbe“ auch das jetzige St.-Pantaleon-Pfarrzentrum auf Vordermann bringen, erklärte der Geistliche: „Aber wir müssten uns nach der Decke strecken.“ Er schlug vor, „alle Bedarfe von Roxel zusammenzuwerfen.“ Sprich: Die Roxeler Vereine bräuchten Orte zum Feiern und könnten ihn durch ein neues Bürger-Begegnungszentrum, das an der Stelle des bisherigen St.-Pantaleon-Pfarrzentrums entstehen würde, auch erhalten.

Baulich könnte das an die Giebel der angrenzenden Bücherei anknüpfen, drinnen gäbe es die Möglichkeit, einen großen Saal für 250 Personen zu schaffen. Ähnlich wie beim Albachtener „ Haus der Begegnung “ könnte es beim Bürger-Begegnungszentrum einen Trägerverein geben, in dem sich die örtlichen Vereine engagieren. Vorteil: Es gebe „verbindliche Belegungen“, so Schmitt. Und, wenn das Gebäude erst einmal da wäre, dann würden auch noch neue Bedarfe entstehen.

Um die Auslastung macht sich Schmitt keine Sorgen. Und: Die Kirche wolle weiter dabei sein. Als Eigentümerin etwa, die dann das Bürger-Begegnungszentrum verpachtet. Es gibt Handlungsfreiheit: Das Bistum habe schon die Planungsfreigabe für den ersten und zweiten Bauabschnitt erteilt, so der Pfarrer. Nun hoffe er auf entsprechende Rückmeldung der Vereine, die dieses Vorhaben unterstützen würden.

„Es ist gut, wenn das Forum Roxel mit dabei ist“, so Marcus Hewing. Dessen Mitglieder sollen nun in ihren Vereinen das Projekt näher erörtern. Bis Ende dieses Jahres solle das Bürger-Begegnungszentrum möglichst auf den Weg gebracht werden, so Hewing.

Wahlen gab es auch: Der gesamte Vorstand wurde wiedergewählt, einschließlich des Vorsitzenden Marcus Hewing. Vize-Vorsitzender bleibt Andeas Hölscher, Schriftführer Daniel Kuhmann und Schatzmeister Peter Koch-Tölken. Für das Marketing sind Janine Koch und Katherine Hölscher zuständig. Beisitzer ist Björn Koch, für die Website ist Thomas Freisfeld zuständig.

Noch eine positive Nachricht: Das Forum Roxel rechnet damit, dass seine Ortseingangsschilder zwischen dem Alten Gemeindeplatz und der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Es fehle nur noch die Mitteilung von der Verwaltung, dass man beginnen könne, erklärte Hölscher.

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