Waldschutz in Roxel
Bürgerinitiative pflanzt Bäume zur Naherholung

Münster-Roxel -

Die Bürgerinitiative Landschaftsschutz Roxel hat bereits viele Bäume gepflanzt, um Naherholungsgebiete zu erhalten. Dabei hätten die Mitglieder gerne Unterstützung aus der Politik.

Mittwoch, 29.03.2017, 19:03 Uhr

Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben schon viele Bäume gepflanzt, sie wollen die Wäldchen schützen.
Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben schon viele Bäume gepflanzt, sie wollen die Wäldchen schützen. Foto: Bockem-Rohleder

Bereits im letzten Jahr hat die Bürgerinitiative (BI) Landschaftsschutz Roxel mit Unterstützung des Stadtförsters Hans-Ulrich Menke und des Grünflächenamtes der Stadt Münster begonnen, im Rohrbuschwald zehn Jahre alte Blutbuchen zu pflanzen. Die im letzten Frühjahr gepflanzten Blutbuchen sind bereits gut angewachsen, teilt die Initiative mit.

Nun wurden noch sechs weitere Blutbuchen gepflanzt. Die BI will mit den Pflanzaktionen auf die Bedeutung der beiden Roxeler „Wäldchen“ für die Naherholung der Bürger aufmerksam machen. Auch wollen sie vor der Zerstörung des einzigen, fußläufig erreichbaren Naherholungsgebietes des Ortsteils warnen. Zwischen den beiden Roxeler „Wäldchen“ soll der Mammut-Lkw-Parkplatz gebaut werden, der zwangsläufig die Zerstörung des Naherholungsgebietes zur Folge haben wird, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Zahl der Einwohner in Roxel sei im letzten Jahrzehnt um etwa 20 Prozent gewachsen und soll in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. Um die Lebensqualität des Stadtteils nicht weiter zu gefährden, wünscht sich die Initiative Unterstützung aus der Politik zur Erhaltung, Pflege und Ausweitung des Naherholungsgebietes.

Im Herbst diesen Jahres will die BI Landschaftsschutz größere Freiflächen im Wald „Am Rohrbusch“ mit jüngeren Bäumen wieder aufforsten. Diese Aktion werde langfristig geplant und bekannt gemacht, damit sich Mitbürger an der Aktion beteiligen können.

Insbesondere will die Bürgerinitiative Kinder, Jugendliche und deren Eltern mit in die Aktion einbeziehen, weil die beiden Wäldchen von vielen Kindern zum „freien“ Spiel genutzt werden. Außerdem seien sie weit und breit der einzige Bereich, wo das noch ganz ohne Gefahr durch den Straßenverkehr möglich sei, so die BI. Das freie Spielen sei der Bürgerinitiative wichtig und werde durch Pädagogen wegen seiner positiven Auswirkungen auf die Entfaltung von Kreativität geschätzt.

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