Von Mensch zu Mensch
Nominierung für Bürgerpreis war „große Wertschätzung“

Münster-Roxel -

Sie helfen anderen, wo sie gebraucht werden: Der Verein „Von Mensch zu Mensch“ leistet in Roxel viel ehreamtliche Arbeit. Bei der Mitgliederversammlung wurde Bilanz gezogen.

Donnerstag, 06.04.2017, 19:04 Uhr

Der Vorstand (v.l.): Schriftführer Franz Spreckelmeyer, Vorsitzende Annegret Lingemann, stellvertretende Vorsitzende Gabriele Dick und Kassenwart Fritz Brockhues.
Der Vorstand (v.l.): Schriftführer Franz Spreckelmeyer, Vorsitzende Annegret Lingemann, stellvertretende Vorsitzende Gabriele Dick und Kassenwart Fritz Brockhues.

Der Bedarf an der Arbeit des Vereins „Von Mensch zu Mensch in Roxel “ ist ungebrochen. Im abgelaufenen Jahr gab es in der Sprechstunde insgesamt 36 Anfragen nach Hilfeleistungen. Ob dies notwendige Fahrdienste innerhalb von Roxel waren, die Begleitung zu Arztbesuchen oder die Unterstützung beim Ausfüllen von bürokratischen Formularen – die Ehrenamtlichen waren da, wenn sie gebraucht wurden.

Die Mitgliederversammlung im Seniorenzentrum „Wohnen in Pastors Garten“ ist stets Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Das galt dieses Mal umso mehr. Immerhin: 2016 konnten sich die Aktiven des Vereins über ein Jubiläum freuen. Zehn Jahre gibt es „Von Mensch zu Mensch in Roxel“ schon.

Und noch etwas gab es, das, so Vorsitzende Annegret Lingemann , eine „große Überraschung“ gewesen sei. Der Verein gehörte zu den Nominierten für den Bürgerpreis der Bürgerstiftung Münster . Lingemann: „Die Freude war gewaltig.“ Die Nominierung sei ein Zeichen „großer Wertschätzung“, so die Vorsitzende. Den Siegern habe man den Preis „von Herzen gegönnt“.

182 Mitglieder hat „Von Mensch zu Mensch“ in Roxel derzeit, 57 sind davon aktiv. Ein Großteil von ihnen sei, so Lingemann, gerade erst aus dem Berufsleben ausgeschieden. Viele wollen etwas für andere tun. Die meisten der Klienten sind über 80, doch es gibt sogar Kinder unter denjenigen, denen geholfen wird. Etwa aus Migrantenfamilien, denen Nachhilfe gegeben wird.

Der Vorstand des Vereins konnte zufrieden sein, die Mitglieder waren es auch und entlasteten ihn einstimmig. Auch Wahlen standen an. Die zweite Vorsitzende Gabriele Dick wurde ebenso im Amt bestätigt wie Kassenwart Fritz Brockhues, der zuvor einen positiven Kassenbericht abgegeben hatte.

Die Hilfen gehen weiter. Kontaktmöglichkeiten gibt es etwa beim „Offenen Treff“, der jeden ersten Dienstag des Monats von 15 bis 16.30 Uhr im „Café Jankord“ stattfindet. Oder auch bei der wöchentlichen Sprechstunde des Vereins in den Räumen der Musikschule Roxel. Die finden jeden Montag von 11 bis 12 Uhr statt – außer in den Schulferien.

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