Schulwegsicherung an der Marienschule
Roxeler Eltern machen für „Tempo 30“ mobil

Münster-Roxel -

Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion wollen Eltern der Roxeler Marienschule am 7. Juni für „Tempo 30“ im vielbefahrenen Bereich rund um die Grundschule demonstrieren.

Mittwoch, 31.05.2017, 19:05 Uhr

Im Bereich der viel befahrenen Kreuzung  am Roxeler Mahnmal wollen Eltern der Marienschule am 7. Juni für die Sicherung des Schulwegs durch „Tempo 30“ demonstrieren.
Im Bereich der viel befahrenen Kreuzung  am Roxeler Mahnmal wollen Eltern der Marienschule am 7. Juni für die Sicherung des Schulwegs durch „Tempo 30“ demonstrieren. Foto: sch

„Tempo 30“ im Bereich der Marienschule: Dieses Anliegen brennt Eltern, Kindern und Lehrern der Roxeler Grundschule seit Langem auf den Nägeln. Doch da sich in dieser Hinsicht bislang nichts tut, will die Schulpflegschaft auf Beschluss der Schulkonferenz am Mittwoch (7. Juni) mit einer konzertierten Aktion ein „öffentlichkeitswirksames Zeichen“ setzen.

Vor dem Mahnmal an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße wollen sich um 7.30 Uhr zahlreiche Eltern mit „Tempo 30“-Schildern am Straßenrand postieren und für die geforderte Schulwegsicherung im vielbefahrenen Bereich an der Marienschule demonstrieren.

Hintergrund der Aktion ist, dass sich die städtische Straßenverkehrsbehörde aufgrund personeller Engpässe nicht in der Lage sieht, „allen Aufgaben in der sonst üblichen Bearbeitungszeit gerecht werden zu können“. Wie aus einem Schreiben an Schulpflegschafts-Vize Thomas Roßbach hervorgeht, will die Behörde sich deshalb vorrangig mit Anträgen befassen, bei denen es um unmittelbare Verkehrsgefährdungen sowie die Sicherung von Baustellen und Veranstaltungen geht: „Alle anderen Angelegenheiten, wie gestellte Anträge aus Politik oder Bürgerschaft sowie die anstehende Umsetzung gesetzlicher Änderungen („Tempo 30“) werden sukzessive abgearbeitet.“

Allerdings sei der Bereich Roxel noch einmal vorgemerkt und mit einer höheren Priorität versehen worden, heißt es weiter.

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