Zirkusprojekt an der Marienschule
405 Schüler in der Manege

Münster-Roxel -

Die Schüler der Marienschule hatten eine ganze Woche lang mit den Profis vom Zirkus „Tausendtraum“ ein buntes Programm einstudiert. Jetzt folgten die Vorstellungen.

Sonntag, 04.03.2018, 18:03 Uhr

Die Kinder sorgten mit ihren Darbietungen für Begeisterung: 405 Schüler machten mit. Sechsmal boten sie im Zirkuszelt ein zweistündiges Programm.
Die Kinder sorgten mit ihren Darbietungen für Begeisterung: 405 Schüler machten mit. Sechsmal boten sie im Zirkuszelt ein zweistündiges Programm. Foto: sn

„Es ist alles so schön!“, meinte Kerstin Ahlers , Leiterin der Roxeler Marienschule. Am Wochenende standen die Vorführungen des Zirkusprojektes an: 405 Schüler machten mit. Sechsmal boten sie im Zirkuszelt ein zweistündiges Programm, das von Highlights nur so strotzte. „Hut ab!“, zollte Ahlers den Kindern Respekt.

„Die machen das super“, meinte auch Akin Yilmaz-Neuhaus, stellvertretender Schulpflegschaftsvorsitzender. Das galt auch für die Eltern. Hatten sie doch sogar mitgeholfen, das große Zelt auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad aufzubauen. „Das war ganz schön imposant“, sagte Yilmaz-Neuhaus. Auch hinter den Kulissen halfen die Väter und Mütter bei den Aufführungen unentwegt, ob als Platzanweiser oder am Glühwein- und Kinderpunsch-Stand. Im Mittelpunkt stand aber natürlich der Nachwuchs.

Die Schüler hatten eine ganze Woche lang mit den Profis vom Zirkus „Tausendtraum“ ein buntes und vielfältiges Programm einstudiert, wobei die erwachsenen Zirkusleute mit viel Feingespür die jeweiligen Stärken der Kinder herausarbeiteten und so die Aufgaben verteilten. Und so gab es jede Menge Artisten und Akrobaten, aber auch Naturtalente der Unterhaltung. „So viele Clowns heute“, meinte ein Kind im Publikum begeistert.

Apropos: „Ganz Roxel tobt“, befand Zirkusdirektor David Selle. Und damit die Stimmung nicht abebbte, wurde gleich ein Erwachsener aus dem Publikum zum „Einheizer“ erkoren. Damit war der Jubel natürlich garantiert.

Im Grunde war das Programm jedoch ein Selbstläufer, dafür sorgten die Kinder mit ihren überragenden Auftritten. Ob akrobatische Formationen in Feuerwehruniform, Jonglage mit viel Fingerspitzengefühl, Seiltanz oder witzige Clown- und Tanzeinlagen, jede einzelne Nummer sorgte für Begeisterung.

„Das ist so unglaublich, das ist der Wahnsinn“, meinte Kerstin Ahlers, die vor dem Auftritt noch bekannte, dass alle Kinder aufgeregt seien. Das Lampenfieber gehörte dazu, doch alles klappte einfach wie am Schnürchen. Die Zirkusluft hatte den Mariengrundschülern gutgetan.

„Die Schule hat uns Freiraum gegeben“, lobte Yilmaz-Neuhaus. Das habe das Gelingen des Zirkusprojektes möglich gemacht. Die Eltern waren dann wieder beim Abbau des Zeltes gefragt. Und die Kinder werden ihre umjubelten Auftritte vor Publikum sicher noch ganz lange in Erinnerung haben.

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