Heimat- und Kulturkreis Roxel
Aus Roxel nicht mehr wegzudenken

Münster-Roxel -

Vor vier Jahrzehnten wurde der Verein gegründet: Sein Jubiläum will der Roxeler Heimat- und Kulturkreis am 26. April in großer Runde feiern.

Mittwoch, 18.04.2018, 20:04 Uhr

Ein Foto von der Gründungssitzung des Heimat- und Kulturkreises: Im der ehemaligen Gaststätte Feldklause trafen sich vor vier Jahrzehnten zehn engagierte Roxeler, um den Verein aus der Taufe zu heben.
Ein Foto von der Gründungssitzung des Heimat- und Kulturkreises: In der ehemaligen Gaststätte Feldklause trafen sich vor vier Jahrzehnten zehn engagierte Roxeler, um den Verein aus der Taufe zu heben.

Aus dem kulturellen Leben des münsterischen Stadtteils ist er nicht mehr wegzudenken: Der Heimat- und Kulturkreis Roxel wird anno 2018 vier Jahrzehnte alt. Das soll am 26. April gebührend gefeiert werden. Ab 17 Uhr wird zur großen Jubiläumsfeier ins Restaurant Brintrup (Roxeler Straße 579) eingeladen.

Aus der Taufe gehoben wurde der Verein am 26. April 1978, ein Jahr zuvor wurde in Roxel das 800-jährige Ortsbestehen gefeiert. Es war eine Gruppe von zehn Männern, die in der ehemaligen Gaststätte Feldklause zusammenfanden, um den Heimat- und Kulturkreis zu gründen: Hans-Jürgen von Helmholt, Dr. Helmut Müller, Dr. August Schröder, Dr. Hartmut Beckers, Rudolf Breilmann, Josef Pröbsting, Karl-Heinz Marrder, Dieter Pferdekamp, Dietmar Jung, und Dr. Peter Hollenkamp. Sechs von ihnen wurden später in die Gründungsurkunde eingetragen. Erster Vorsitzender des neuen Vereins wurde Hans-Jürgen von Helmholt, dem als Vize-Vorsitzender Helmut Müller zur Seite stand.

„Bemerkenswert ist, dass es überwiegend Neubürger waren, die den Verein möglich machten“, sagt Gründungsmitglied Dieter Pferdekamp. Der Heimat- und Kulturkreis sei aus einem bürgerschaftlichen Arbeitskreis hervorgegangen, der sich gegen die damals geplante überdimensionierte Bebauung des Roxeler Ortszen­trums gewandt habe. Besagter Arbeitskreis sei die vorgegebene Plattform für die Gründung des Heimat- und Kulturkreises gewesen. In den mittlerweile 40 Jahren seines Bestehens sei der Kreis stets überparteilich gewesen, betont Pferdekamp. Gleichwohl habe Politik oftmals ein große Rolle gespielt.

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat der Heimat- und Kulturkreis mit einer breiten Palette von Angeboten in Roxel viel bewegt. Heimatkundliche Exkursionen gehen Hand in Hand mit Kneipenvorlesungen, Foto- und Filmreportagen, landeskundlichen Studienfahren, Ausstellungsbesuchen, Radtouren, Buch- und Magazinveröffentlichungen und vielem anderen mehr. Ein großes Ziel blieb dem Verein bislang allerdings verwehrt: die Schaffung eines Roxeler Bürgerhauses.

Doch das dürfte die Vorfreude auf die Jubiläumsfeier nicht verderben. Deren Programm sieht folgendermaßen aus: Nach einem Sektempfang und der Begrüßung durch das Vorstandsteam werden Ratsfrau Angela Stähler als Vertreterin der Stadt Münster und Heinz Heidbrink vom Stadtheimatbund zur Feier des Tages die obligatorischen Grußworte sprechen. Die Festrede wiederum wird von Dieter Pferdekamp gehalten. Noch nicht geklärt ist, ob auch Gründungsmitglied Helmut Müller, den es nach Niedersachsen verschlagen hat, mit von der Partie sein wird.

Dem Jubiläumsbuffet schließt sich eine Aufführung des freien Theaterensembles „Freuynde + ­Gaesdte“­­­­ an, das sein Stück „Das dritte Auge der Westfalen“ präsentieren wird. „Das verspricht, eines der Höhepunkte des Jubiläumsabends zu werden“, sagt Michael Willruth, Sprecher des Heimat- und Kulturkreises. Ausgangspunkt des Stückes sei der Umstand, dass den Bewohnern des Münsterlandes jahrhundertelang der Ruf vorauseilte, besonders empfänglich für übernatürliche Phänomene zu sein.

Der Theateraufführung soll ein geselliges Beisammensein folgen.

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