BSV Roxel feiert 60-Jähriges
Sport in all seinen Variationen

Münster-Roxel -

Etliche, fast unzählige Attraktionen gab es auf den Spielfeldern und in der Halle. Der Grund: Der BSV Roxel feierte sein 60-Jähriges Bestehen.

Sonntag, 10.06.2018, 17:40 Uhr

Viele Mitmachaktionen gab es in der Dreifachhalle.
Viele Mitmachaktionen gab es in der Dreifachhalle. Foto: sn

„Das sieht gut aus“, meinte Detlev Ströcker , der Vorsitzende des BSV Roxel , als er am Samstagnachmittag über die Sportanlage an der Tilbecker Straße schlenderte. Viele Leute seien da. Und: „Sie haben Spaß.“ Etliche, fast unzählige Attraktionen gab es auf den Spielfeldern und in der Halle. Grund: Das 60-jährige Bestehen des Sportvereins. Einer war dabei, der sich noch an die Anfänge erinnern konnte.

Nämlich der Ehrenvorsitzende Manfred Rosengarten . „Ich war damals 19“, sagte er. Die offizielle Gründung fand am 19. Mai 1958 in der Gaststätte Hagedorn statt. Einen Vereins-Vorläufer gab es bereits 1930. Doch der „richtige“ BSV, der hatte erst knapp drei Jahrzehnte später seine Geburtsstunde.

„Wir hatten damals kein Fußballfeld“, sagte Rosengarten. Da habe man bei den Albachtenern spielen können. Das änderte sich 1960, als eine Sportanlage an der Tilbecker Straße gebaut wurde. 1981 dann der Quantensprung: Ein großes Sportzentrum entstand. Zur Einweihung kam Arminia Bielefeld. Am Gründungsabend hatte der BSV noch 25 Mitglieder, heute sind es 1500. „Dass der BSV so eine Entwicklung nehmen würde, konnte niemand ahnen“, so Rosengarten. „Töfte, dass ich so einem Verein vorstehen kann“, meinte Ströcker, der sich auch über das große Engagement der Vereinsmitglieder freute, die hinter den Kulissen dafür sorgten, dass alles lief.

Das Jubiläum musste einfach gebührend gefeiert werden. „Hier gibt es viele Abteilungen, immer was Neues“, meinte der Vorsitzende. Und so stellten sich die einzelnen Sportarten dem Roxeler Publikum einmal genauer vor – durch Mitmachangebote, die durchweg gut frequentiert waren: Tennis, Beachvolleyball, Hockey, aber auch Fußball-Billard gab es auf den Sportplätzen. Junge Familien konnten in das „Sporteln“ reinschnuppern. In der Halle begeisterte gleich zu Beginn die Turnabteilung. Es gab Parcours-Spiele, Volleyball, Handball und Basketball.

„Man kann sich kaum entscheiden“, meinte eine Mutter, die mit ihren beiden Kindern die Qual der Wahl hatte.

Der Höhepunkt war allerdings musikalischer Natur: Jens Sörensen, der bekannte Frank-Sinatra-Interpret trat auf. Dieses Event hatte Ingrid Spreckelmeyer in einem Preisausschreiben gewonnen. Ehrensache für sie, dass sie es „ihrem“ BSV schenkte. Denn 60, das wird auch ein Sportverein nur einmal.

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