Kindertagesbetreuung in Roxel, Albachten und Mecklenbeck
Überall neue Kitas geplant

Münster-West -

Es gibt noch viel zu tun: Bei der Kinderbetreuung in Münsters Westen gibt es einige Defizite. Deshalb sollen in den kommenden Jahren gleich etliche neue Betreuungseinrichtungen gebaut werden.

Dienstag, 12.06.2018, 21:00 Uhr

An der Meyerbeerstraße in Mecklenbeck entsteht derzeit eine neue Kindertagesstätte mit vier Gruppen. Läuft alles nach Plan, dann soll sie am 1. April 2019 den Betrieb aufnehmen.
An der Meyerbeerstraße in Mecklenbeck entsteht derzeit eine neue Kindertagesstätte mit vier Gruppen. Läuft alles nach Plan, dann soll sie am 1. April 2019 den Betrieb aufnehmen. Foto: sch

Der aktuelle Jahresbericht der Stadt zum Thema „Tagesbetreuung für Kinder“ macht es gleich mit dem ersten Satz deutlich: „Dem Ausbau der Kindertagesbetreuung kommt auch 2018 eine wachsende Bedeutung zu“, heißt es dort. Die Zahl der Mädchen und Jungen in den Betreuungseinrichtungen steige weiter an. Die Betreuungsumfänge nähmen zu, und es gebe steigenden Personalbedarf. Deshalb verwundert es nicht, dass die Betreuungsplätze für den Nachwuchs auch in Roxel, Albachten und Mecklenbeck in den nächsten Jahren aufgestockt werden sollen. Es ist viel zu tun.

Wer sich die vorliegenden Zahlen für die genannten drei Weststadtteile anschaut, dem fällt schnell auf, dass es dort insbesondere um die Betreuung der U3-Kinder schlecht bestellt ist: In Roxel gibt es im laufenden Kita-Jahr für 290 Kinder unter drei Jahren nur 113 Plätze (39 Prozent). Und in Albachten sind lediglich 86 Plätze für 220 Kinder (39,1 Prozent) vorhanden. Etwas besser sieht es in Mecklenbeck aus, wo es für 218 Kinder 120 Betreuungsplätze (55 Prozent) gibt.

Beim Blick aufs Angebot für Mädchen und Jungen, die über drei Jahre alt sind, stellt sich die Betreuungssituation allerdings ein ganzes Stück besser dar: In Mecklenbeck gibt es für die dortigen 222 Ü3-Kinder stolze 256 Plätze, was einer Überversorgung (115,3 Prozent) entspricht. Defizite findet man in Roxel, wo 304 Ü3-Kindern lediglich 273 Plätze (89,8 Prozent) zur Verfügung stehen, sowie in Albachten. Dort gibt es für 248 Ü3-Kinder nur 219 Plätze (88,3 Prozent).

Erklärtes Bestreben der Stadt Münster ist es, in allen drei Orten die Kindertagesbetreuungsangebote zu verbessern. Deshalb sind etliche neue Kitas geplant.

In Albachten, das aktuell fünf Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 15 Gruppen (60 U3- und 249 Ü3-Plätze) beheimatet, soll bereits am 1. August nahe der Dreifachsporthalle an der Hohen Geist eine Pavillon-Kita mit zwei Gruppen ihren Betrieb aufnehmen. Außerdem soll der evangelische Claudius-Kindergarten zum 1. August 2019 um eine Gruppe erweitert werden. Im Zeitraum 2021 bis 2028 sollen zudem drei weitere Kitas mit zusammen 17 Gruppen im künftigen Baugebiet Albachten-Ost entstehen. Wird das Baugebiet an der Steinbrede in Angriff genommen, dann ist auch dort ab zirka 2022 eine Kindertagesbetreuungseinrichtung mit sechs Gruppen geplant.

In Mecklenbeck, das derzeit über sieben Betreuungseinrichtungen mit zusammen 21 Gruppen (104 U3- und 257 Ü3-Plätze) verfügt, soll am 1. April 2019 eine neue Vier-Gruppen-Kita an der Meyerbeerstraße ihren Betrieb aufnehmen. Zudem soll im Jahr 2020 auf dem ehemaligen Beresa-Areal am Meckmannweg / Schwarzer Kamp eine weitere Kinderbetreuungseinrichtung mit vier Gruppen an den Start gehen.

Auch in Roxel, wo es aktuell fünf Kitas mit insgesamt 21 Gruppen (87 U3- und 271 Ü3-Plätze) gibt, sollen die Kapazitäten erweitert werden: Im angehenden überschaubaren Baugebiet westlich der Autobahn im Süden des Nottulner Landwegs ist eine Kita mit sechs Gruppen geplant. Sie wird voraussichtlich im Jahr 2020 ihre Türen öffnen.

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