Roxel-Foto aus dem Jahr 1978
So sah Roxels Zentrum vor 40 Jahren aus

Münster-Roxel -

Dieter Pferdekamp, Mitglied des Roxeler Heimat- und Kulturkreises sowie passionierter Fotoamateur, hat in seinem Archiv gekramt. Er fand dort ein Zeitdokument, das Roxel noch als einstige ländliche Gemeinde zeigt.

Dienstag, 21.08.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 21.08.2018, 20:00 Uhr
So sah der Roxeler Ortskern im Jahre 1978 aus. Auf dieser Aufnahme von Dieter Pferdekamp wirkt der heutige münsterische Ortsteil noch alles andere als städtisch.
So sah der Roxeler Ortskern im Jahre 1978 aus. Auf dieser Aufnahme von Dieter Pferdekamp wirkt der heutige münsterische Ortsteil noch alles andere als städtisch.

„Viele alteingesessene Roxeler werden sich an diesen Blick erinnern. Viele, die neu hinzugekommen sind, sicherlich nicht“, sagt Dieter Pferdekamp. Das Mitglied des Heimat- und Kulturkreises hat aus seinem umfangreichen Fotoarchiv eine Aufnahme des Roxeler Ortskern herausgekramt. Ein Zeitdokument, das zeigt, wie es im heutigen münsterischen Stadtteil vor exakt vier Jahrzehnten aussah: Der passionierte Amateurfotograf hatte die Aufnahme im Jahr 1978 geschossen.

Beim genauen Hinsehen sieht man rechts auf dem Foto das damals noch nicht renovierte Höpingsche Haus, das heutzutage als „Villa Höping“ am Südrand des zentralen Pantaleonplatzes einen Blickfang darstellt. Ebenfalls zu sehen ist natürlich die altehrwürdige St.-Pantaleon-Kirche. Und im Vordergrund der 40 Jahre alten Aufnahme befindet sich eine Freifläche mit Resten einer Streuobstwiese, die mittlerweile nicht mehr besteht. „Dort befindet sich heute der Parkplatz, und jahrelang wurde dort auch der Roxeler Wochenmarkt abgehalten“, erläutert Pferdekamp. Die beginnenden Veränderungen im Ort seien auf dem Foto ebenfalls schon sichtbar. Es verdeutliche den Wandel Roxels von einer agrarisch geprägten ländlichen Gemeinde zu einem Stadtteil von Münster.

„Die heutigen, städtischen Lebensformen drücken sich architektonisch ganz anders aus, als es das alte Dorf Roxel als Landgemeinde tat“, meint Pferdekamp. Von der damaligen Zeit seien nicht mehr allzu viele Zeugen übrig geblieben. Im Herbst diesen Jahres werde der Heimat- und Kulturkreis ein neues Roxel-Magazin – das mittlerweile sechste – herausgeben. „Darin werden die Umbruchzeiten Roxels ausgiebig beschrieben“, verspricht Pferdekamp.

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