Erweiterung der Roxeler Grundschule
„Ein wichtiges Signal für die Marienschule“

Münster-Roxel -

Die Sozialdemokraten in Münsters Westen begrüßen die Pläne der Stadt Münster, die Roxeler Grundschule fünfzügig zu machen.

Freitag, 28.09.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 28.09.2018, 20:00 Uhr

Die Erweiterungspläne der Stadt sind ein wichtiges Signal für die Marienschule“, freut sich der Roxeler SPD-Ratsherr Philipp Hagemann . Und Elke Kraut-Kleinschmidt , sozialdemokratisches Mitglied der Bezirksvertretung Münster-West, weiß, wie wichtig es für den wachsenden Stadtteil Roxel ist, dass die Marienschule alle Kinder aufnehmen kann: „Die Zügigkeit muss erweitert werden, damit auch künftig alle Kinder in Roxel – ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit – die Grundschule vor Ort besuchen können.“

Als katholische Grundschule müsste die Marienschule bei zu hohen Anmeldezahlen ansonsten Kinder anderer Konfessionen und konfessionslose Kinder ablehnen. „Es ist Eltern nicht vermittelbar, dass dann katholische Kinder Vorrang vor nicht katholisch getauften Kindern hätten“, bekräftigt Doris Feldmann. Als schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion befürwortet sie in einer Pressemitteilung die Forderung nach einem fünfzügigen Ausbau.

Bei der Schulerweiterung gilt es nach Ansicht Feldmanns ein großes Problem zu lösen: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die demnächst vermutlich größte Grundschule Münsters eine geteilte Schule wird.“ Der Standort Marienschule müsse so mit dem Gebäude der einstigen Augustin-Wibbelt-Schule verbunden werden, dass es gefahrlos möglich sei, die Gebäude zu wechseln. „Schule muss ein Begegnungsraum für alle Kinder sein. Zudem ist es nicht zielführend, Lehrkräfte als Schülerlotsen einzusetzen“, so die Sozialdemokratin.

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