Alte Schreinerei weicht Bauprojekt
Neue Wohnungen im Zentrum

Münster-Roxel -

Im Jahr 2020 sollen die Gebäude bezugsfähig sein: An der Roxeler Pienersallee wird in Kürze ein zentrales Wohnbauprojekt gestartet.

Freitag, 05.10.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.10.2018, 19:00 Uhr
So soll der geplante dreigeschossige Neubaukomplex an der zentralen Roxeler Pienersallee aussehen, wenn er im Jahr 2020 fertig ist.
So soll der geplante dreigeschossige Neubaukomplex an der zentralen Roxeler Pienersallee aussehen, wenn er im Jahr 2020 fertig ist. Foto: Werkgemeinschaft Architektur + Ortsplanung

Im Hinblick auf auch in den Stadtteilen dringend benötigten neuen Wohnraum tut sich im Roxeler Ortszentrum seit einigen Tagen wieder etwas: Mitarbeiter einer Spezialfirma haben an der Pienersallee das Gebäude der alten Schreinerei Voß abgerissen. Dort sollen in den kommenden Monaten gleich mehrere neue Häuser entstehen.

So mancher dürfte in den vergangenen Tagen die umfangreichen Arbeiten bemerkt haben, die von einer Fachfirma aus Hörstel mit einem Abrissbagger durchgeführt wurden. Das Areal mit der Adresse Pienersallee 4 – 6 ist an die 2000 Quadratmeter groß, so Benno Kappenberg von der münsterischen Werkgemeinschaft Architektur und Ortsplanung, die das Bauvorhaben betreut. Auf dem Gelände sollen vier Mehrfamilienhäuser gebaut werden, die aus einem zweigeschossigen Baukörper mit Dachausbau bestehen. Diese sollen jeweils über eigene Eingänge verfügen. Hinzukommen soll noch ein Einfamilienhaus mit zwei Wohneinheiten, das dahinter angesiedelt wird.

Nach Kappenbergs Angaben ist vorgesehen, dass im Rahmen des Neubauprojekts 20 Wohnungen unterschiedlicher Größe entstehen, die allesamt vermietet werden. Die Wohnungsgrößen erstrecken sich von etwa 75 bis 95 Quadratmeter. Fahrzeuge der Bewohner sollen in einer Tiefgarage Platz finden. Hinter dem Projekt steht eine Bauherrengemeinschaft mit fünf Eigentümern.

Die geplante neue Wohnbebauung an der Pienersallee liegt im Innenbereich Roxels, was nach den geltenden Vorschriften des Baugesetzbuchs (§ 34) besondere Auflagen mit sich bringt. Insofern mussten die Planer dafür Sorge tragen, dass Immobilien geschaffen werden, die sich städtebaulich verträglich in die vorhandene Bebauung an der zentralen Pienersallee einfügen.

„Die Staffelung des Neubaus vermittelt zwischen dem im Norden angrenzenden grenzständigem Gebäude und dem rückspringenden südlichen Nachbargebäude. Mit der Staffelung und Höhenentwicklung fügt sich der Neubau mit seiner Maßstäblichkeit in die Nachbarschaft ein“, erläutert Benno Kappenberg die Planung des Architekturbüros.

Die Fassade des Neubaukomplexes soll ortstypisch mit rotem Klinker gestaltet werden. Bis die neuen Wohnungen im Herzen des münsterischen Stadtteils bezogen werden können, wird es allerdings noch einige Zeit dauern. „Das Gebäude soll Anfang 2020 fertig werden“, verrät Benno Kappenberg. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich in zwei Wochen mit dem Aushub der Baugrube starten.

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