Katholische Landjugend Roxel
„Haben alles im Überfluss“

Münster-West -

Bei der KLJB Roxel - Albachten hat es Tradition: das Erntedankfest. Diesmal fand es auf dem Hof Overhues-Rauße statt.

Dienstag, 09.10.2018, 18:42 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 09.10.2018, 18:42 Uhr
Sie führen die Tradition fort: Schon seit vielen Jahren organisiert die katholische Landjugend Roxel das Erntedankfest, das in diesem Jahr auf dem Hof Overhues-Rauße in Roxel stattfand.
Sie führen die Tradition fort: Schon seit vielen Jahren organisiert die katholische Landjugend Roxel das Erntedankfest, das in diesem Jahr auf dem Hof Overhues-Rauße in Roxel stattfand. Foto: cro

Es hat schon eine lange Tradition, das Erntedankfest der Katholischen Landjugend Roxel. Meist abwechselnd – mal in Roxel, mal in Albachten – organisiert der landwirtschaftliche Nachwuchs sowohl die Messe als auch den anschließenden Frühschoppen. In diesem Jahr fand der Gottesdienst auf dem Hof Overhues-Rauße statt, und es war in der Halle kaum noch ein Platz zu bekommen.

„Wir organisieren wirklich alles selber: Den Aufbau ein paar Tage zuvor, sprechen den Gottesdienst ab und sorgen für die Verköstigung”, so die Landjugend-Vorsitzende Sophia Rauße. Jedes Jahr werde der Gottesdienst gut angenommen, auch wenn der Veranstaltungsort wechsele. „Es ist gar nicht so einfach, mittlerweile jemanden zu finden, bei dem man so ein Erntedankfest feiern kann”, so Rauße weiter. Doch der heimische Hof habe sich da angeboten.

„Wir hatten hier eh eine große Feier, da war die Halle bereits ein Stück weit vorbereitet”, ergänzte ihr Vater Jürgen Rauße. Außerdem solle man die Jugend bei ihrer Arbeit unterstützen. „Uns als Landwirten ist Erntedank doch auch wichtig, denn wir sind natürlich dankbar, dass alles geklappt hat.” Gerade in diesem Jahr sei alles ein bisschen schwierig gewesen. „Aber zum Glück hat es uns nicht so hart erwischt wie Kollegen in anderen Bereichen Deutschlands.”

Die Messe des Erntedankfests wurde von Dr. Timo Weissenberg, dem Präses der Landjugend, gehalten. „Wir müssen uns gerade in einem Land, in dem wir im Überfluss leben, bewusst werden, dass es Grund gibt, zu danken”, so der Geistliche. Denn nicht alles sei selbstverständlich. „Trotz mangelnden Regens haben wir noch immer alles im Überfluss.” Und man solle das Erntedankfest nicht nur auf Feldfrüchte beziehen: „Es gibt noch viele andere Sachen, für die man danken kann, beispielsweise die Früchte der Freundschaft.” Er wolle an einem solchen Tag anregen, dass sich jeder dazu eigene Gedanken mache.

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