Frauer Exerzitien der Pfarrei St. Liudger
Beten, danken und wandern

MÜNSTER-WEST -

Sie wanderten – und sie kamen dabei Gott näher.

Freitag, 16.11.2018, 17:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 21:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 17:50 Uhr
13 Frauen aus der Pfarrei St. Liudger nahmen an den Wanderexerzitien im Rothaargebirge teil.
13 Frauen aus der Pfarrei St. Liudger nahmen an den Wanderexerzitien im Rothaargebirge teil.

Drei Tage lang waren 13 Frauen aus der Pfarrei St. Liudger im Rothaargebirge unterwegs. Sie wanderten über 50 Kilometer durch die Natur und beschäftigten sich währenddessen mit ihrem Glauben.

Die Frauen zwischen 36 und 54 Jahren hatten sich für Wanderexerzitien angemeldet, die von Magdalena Trifunovic, Pastoralassistentin, und Sylvia van Schelve aus der Kirchengemeinde St. Liudger vorbereitet und gestaltet worden waren. Zur Gemeinde gehören auch die Pfarreien in Roxel, Mecklenbeck und Albachten.

Im Mittelpunkt des Wochenendes standen der Austausch und die Auseinandersetzung mit Bibeltexten. „In Gesprächen und bei Gebetszeiten mit Musik entstand eine offene und gute Atmosphäre, in der die Frauen auch die Gelegenheit wahrnahmen, miteinander zu beten und auch dem Dank breiten Raum zu lassen“, heißt es in einer Mitteilung der Kirchengemeinde. „Wie von selbst“ sei das Lied „Du führst mich hinaus ins Weite“ zu einem Leitmotiv der Tage geworden.

Gottesdienst wird nachgeholt

Die Frauen waren ins einem Hotel untergebracht, von dem aus sie jeden Tag ihre Wanderungen unternahmen und zu dem sie am Nachmittag oder Abend zurückkehrten. Da keine Möglichkeit bestand, einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern, soll dieser in der Pfarrei nachgeholt werden.

Am Sonntag, (18. November) wird daher um 11 Uhr in der Mecklenbecker Kirche St. Anna eine gemeinsame Messe mit den Teilnehmerinnen an den Frauen-Wanderexerzitien und der Gemeinde gefeiert. Der Gottesdienst wird von den „Wander-Frauen“ mitgestaltet.

Die beiden Organisatorinnen betonen, eine Fortsetzung des Angebotes für Frauen-Wanderexerzitien im Jahr 2019 sei bereits angedacht.

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