BV West stimmt für Quartierspark und Spielplatz an der Goldenbergstraße
„Matschbereich“ und Kletterkombi

MÜNSTER-WEST -

Es soll ein Erholungsgebiet für alle werden. Aber das Projekt braucht seine Zeit.

Samstag, 17.11.2018, 05:50 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 17.11.2018, 05:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 17.11.2018, 05:50 Uhr
Auf dem künftigen Quartierspark- und Spielplatzareal laufen momentan noch Erdarbeiten. In drei Jahren soll die jetzige Grubenlandschaft ein Erholungsgebiet sein.
Auf dem künftigen Quartierspark- und Spielplatzareal laufen momentan noch Erdarbeiten. In drei Jahren soll die jetzige Grubenlandschaft ein Erholungsgebiet sein. Foto: jans

Noch buddeln die Bagger an der Goldenbergstraße. Aber die Bezirksvertretung (BV) Münster-West beschloss am Donnerstagabend schon mal, wie der Spielplatz für das künftige Wohngebiet auf dem ehemaligen Beresa-Areal aussehen soll.

Einstimmig segneten die Bezirksvertreter bei ihrer Sitzung im Albachtener Haus der Begegnung die Planungen für das 414 000 Euro teure Spiel- und Quartierspark-Gelände ab. Es soll im Dreieck von Goldenbergstraße, Meckmannweg und Schwarzer Kamp entstehen.

Verblüfft nahmen die Bezirksvertreter zur Kenntnis, dass der Spielplatzbau bis 2012 dauern soll. „Haben Sie einen Zeitplan?“ fragte Bezirksvertreter Peter Wolfgarten ( CDU) Katrin Wagner vom Amt für Grünflachen, Umwelt und Nachhaltigkeit, die das Spielplatzprojekt vorstellte. „Das ist genau der Zeitplan“, konterte die Verwaltungsvertreterin und verwies auf die Verwaltungsvorlage.

Planungen

Die sieht vor, dass 2019 mit den konkreten Planungen begonnen und eine entsprechende Ausschreibung vorbereitet wird. Die Aufträge sollen im Frühjahr 2020 vergeben werden. Dann können die Landschaftsbauarbeiten beginnen. „Kurzfristig sollen Erdarbeiten durchgeführt werden“, so die Vorlage weiter, dann ständen nämlich Bodenmassen „aus anderen Maßnahmen zur Verfügung, damit das Areal „vorprofiliert“ werden könne. Das dürfte auch dringend nötig sein, denn im Augenblick gleicht es einer Grubenlandschaft, weil dort belasteter Boden entfernt wurde. 2021 sollen Spielplatz und Park dann fertig sein.

Laut Vorschlag der Verwaltung, in den auch die Ergebnisse einer Kinderbefragung einflossen, soll der Spielplatz eine Spielfläche für jüngere Kinder im Osten, eine „multifunktionale Rasenmulde im Süden und Westen sowie eine Spielfläche für ältere Kinder im Nordwesten erhalten. Ein zentraler Platz mit Treppenanlage, Stahlpergola und Pflanzfläche wird die Bereiche verbinden.

Für jüngere Kinder soll es eine Sandfläche und zwei Spielhäuser mit kleiner Rutsche geben. Daran schließt sich ein „Wasser- und Matschbereich“ an. Dort kann Wasser mit einer Pumpe in Rinnen gelenkt werden und es darf „gematscht“ werden. Ältere Kinder können sich auf einem „Gurtsteg“ und einer großen Kletterkombination mit drei Türmen austoben.

Findlinge

Währenddessen können Eltern an einer Tisch-Bank-Kombination sitzen. Weitere Sitzgelegenheiten sollen Findlinge und Baumstämme bieten.

Auch die Sanierungsfolge von maroden Spielplätzen legte die BV fest. Am dringlichsten ist demnach die Instandsetzung der Plätze Möllmannweg, Am Blütenhain, Am Tinnenbusch, Bentelerstraße, Im Seihof und Gronowskistraße.

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