Friedensreich-Hundertwasser-Schule
Neue Gesamtschule soll nach Roxel

Münster-Roxel -

Politiker der münsterischen SPD haben sich mit Vertretern der Roxeler Sekundarschule getroffen. Dabei wurde über eine „bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Schulstandorts Roxel“ gesprochen.

Dienstag, 04.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 18:54 Uhr
Politiker der münsterischen SPD trafen in Roxel zu einem Ortstermin mit Vertretern der Sekundarschule um Rektor Reiner von Borzyskowski (4.v.l.) zusammen.
Politiker der münsterischen SPD trafen in Roxel zu einem Ortstermin mit Vertretern der Sekundarschule um Rektor Reiner von Borzyskowski (4.v.l.) zusammen.

Zu einem Ortstermin in der Friedensreich-Hundertwasser-Schule haben sich Vertreter der SPD aus dem Rat, der Bezirksvertretung West und dem Roxeler Ortsvereins mit Schulleiter Reiner von Borzyskowski getroffen. Auch die Schulpflegschaftsvorsitzende Karin Meijer sowie weiteren Elternvertreter nahmen daran teil. Dabei ging es um den Vorschlag der Sozialdemokraten, am Standort Roxel eine dritte Gesamtschule einzurichten und die Sekundarschule auslaufend zu stellen.

Laut einer Pressemitteilung der SPD stößt dieses Ansinnen bei den Verantwortlichen der Sekundarschule auf breite Zustimmung. „Diese Unterstützung gibt uns viel Rückenwind für die demnächst anstehende Debatte im Schulausschuss“, freut sich Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, nach dem Austausch.

Ratsherr Philipp Hagemann und Bezirksvertreterin Elke Kraut-Kleinschmidt sind von der Eignung des Standorts mit seinen modernen, gut ausgestatteten Räumlichkeiten überzeugt: „Dabei ist es sicherlich auch richtig, auf das bestehende Konzept der Friedensreich-Hundertwasser-Schule für eine neue Gesamtschule zurückzugreifen“, loben beide das Schulprofil, mit dem die individuellen Stärken und Talente der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

„Weitere Gesamtschulplätze werden dringend benötigt, denn die Nachfrage übersteigt das bisherige Angebot in Münster deutlich“, argumentiert Doris Feldmann. Sie verweist darauf, dass insbesondere Kinder aus den westlichen Stadtteilen beim jüngsten Gesamtschulanmeldeverfahren eine Absage erhalten hätten. „Bei ihrer Arbeit möchten wir das Kollegium der Sekundarschule weiter unterstützen. Gleichzeitig ist aber eine zukunftsfähige, bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Standorts notwendig, um diesen langfristig zu sichern.“

Angesichts der zu erwartenden wachsenden Zahl von Schülern im Stadtbezirk West ist der Standort Roxel auch aus Sicht von Beate Kretzschmar, SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Münster-West, eine gute Wahl für eine dritte Gesamtschule. „Wir werden daher mit viel Engagement für unseren Vorschlag werben“, kündigen die Sozialdemokraten an.

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