Goldener Meisterbrief
„Ich wollte schon immer Friseur werden“

Münster-Roxel -

Der Roxeler Friseur Wilhelm Suhl erhielt den Goldenen Meisterbrief.

Sonntag, 16.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 18:30 Uhr
Der Roxeler Friseur Wilhelm Suhl (2.v.r.) bekam den Goldenen Meisterbrief. Mit dabei waren bei der feierlichen Übergabe der Urkunde (v.l.) Beatus Bußmann, stellvertretender Obermeister der Friseurinnung Münster, Obermeisterin Rosemarie Ehrlich, Jutta Suhl und Obermeister Josef Kontrup.
Der Roxeler Friseur Wilhelm Suhl (2.v.r.) bekam den Goldenen Meisterbrief. Mit dabei waren bei der feierlichen Übergabe der Urkunde (v.l.) Beatus Bußmann, stellvertretender Obermeister der Friseurinnung Münster, Obermeisterin Rosemarie Ehrlich, Jutta Suhl und Obermeister Josef Kontrup. Foto: sn

Es war eine Überraschung, er wusste von nichts. Bis Tochter Sonja sagte: „Mach dich fein.“ Also zog Wilhelm Suhl etwas Schickes über und ging in seinen Friseursalon. Dort kamen immer mehr Freunde, Bekannte und Weggefährten herein, um ihm herzlich zu gratulieren. Der Goldene Meisterbrief für 50 Jahre erfolgreiche Berufstätigkeit wartete auf Suhl.

„Du hast ihn Dir verdient“, meinte Josef Kontrup, Obermeister der Friseurinnung Münster. Und dann ließen alle den Werdegang von Wilhelm Suhl noch einmal Revue passieren. „Übung, Übung, Übung“ – das war das Schlagwort in der Gesellenzeit. Die ersten Frisuren gab es für Freunde und Familie. Gearbeitet hat Suhl viel, auch am Wochenende bis in den späten Samstagabend hinein. Die Meisterprüfung absolvierte er in Oldenburg.

1970 übernahm er in Roxel den Friseursalon von Hermann Hemesath. 1977 baute Suhl das Haus an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße, das bis heute die Heimat seines Friseurgeschäftes ist. „Ich wollte schon immer Friseur werden“, meinte Wilhelm Suhr: „Ich wollte mit Menschen zu tun haben.“

Generationen von Roxelern sind bei ihm ein- und ausgegangen. „Die Entwicklung ist auch an uns nicht vorbeigegangen“, sagte Suhl: Die neueste Haarmode gab es immer. Noch heute fragen Stammgäste explizit nach Wilhelm Suhl. Sie vertrauen seiner Haarschneidekunst. Seine Passion gab er an Tochter Sonja weiter, die den Salon seit drei Jahren leitet. „Ich will noch zig Jahre mitmischen“, verspricht Suhl.

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