Geplanter Ausbau des Rasthofs Münsterland-Ost
„Politisches Handeln auf den letzten Drücker“

Münster-Roxel -

Münsters SPD-Ratsfraktion kritisiert die Roxeler CDU-Ortsunion im Hinblick auf ihre Einwendungen zum Ausbau des Autobahnrasthofs Münsterland-Ost: Das sei „reine Show“.

Freitag, 01.02.2019, 19:00 Uhr
Kritisiert die Roxeler CDU: SPD-Ratsherr Ludger Steinmann
Kritisiert die Roxeler CDU: SPD-Ratsherr Ludger Steinmann

„Das ist reine Show, um in der Öffentlichkeit als handelnde Partei dazustehen. Dabei hätte die CDU schon früher mit uns gemeinsam in eine Diskussion über die vom Landesbetrieb Straßenbau NRW vorgesehenen Pläne für eine Erweiterung der Autobahnrastanlage Münsterland-Ost und -West einsteigen können.“ Mit diesen Worten bezieht Ludger Steinmann , planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, zu unserem Bericht vom 31. Januar über die Forderungen der Roxeler CDU zur Erweiterung der Rastanlage Münsterland-Ost Stellung.

„Seit Monaten liegt ein Antrag unserer Ratsfraktion vor, in dem wir unter anderem fordern, dass der Rat der Durchführung getrennter Planungsverfahren für die Rastplätze Ost und West, wie vom Landesbetrieb vorgesehen, widerspricht. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sollen endlich ernst genommen und Alternativen zu den bisherigen Planungen aufgezeigt werden“, fordert Steinmann.

Trotz der bekannten Einspruchsfrist im Rahmen der Offenlegung der Baupläne des Landesbetriebs warte die SPD immer noch auf die Abarbeitung ihres Antrags: „Unser Ziel war es, dass sich der zuständige Planungsausschuss rechtzeitig mit den Planungen für die Rastanlage befasst. Schwarz-Grün hat sich aber einer entsprechenden Anfrage unsererseits verweigert.“ 

Stattdessen mache die Roxeler CDU jetzt eigene Forderungen zur geplanten Erweiterung des Rasthofs Münsterland-Ost publik. „Auf den letzten Drücker wird jetzt eine Position präsentiert, die politisches Handeln suggerieren soll. Besser wäre es gewesen, wenn der Rat ein gemeinsames, deutliches Signal an das Land gesetzt hätte. Nur so ist es möglich, das bisherige Vorhaben zu stoppen und neu zu bewerten – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern“, stellt der Planungspolitiker klar. Die SPD werde die Berücksichtigung ihres Ratsantrags einfordern, so Steinmann.

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