Sekundarschule Roxel
Praktische Hilfe bei der Berufswahl

Münster-Roxel -

Die Stiftung „Bürger für Münster“ führt auch in diesem Jahr wieder ihre Betriebsrallye durch. Erstmals nehmen Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs der Roxeler Sekundarschule daran teil.

Mittwoch, 13.02.2019, 17:56 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 11:40 Uhr
In der Aula ihrer Schule ließen sich die Roxeler Sekundarschüler von Firmenvertretern über die Angebote der Betriebsrallye informieren.
In der Aula ihrer Schule ließen sich die Roxeler Sekundarschüler von Firmenvertretern über die Angebote der Betriebsrallye informieren.

Was eine Rallye ist, wissen die Schüler der neunten Klassen der Friedensreich-Hundertwasser-Sekundarschule: eine Fahrt oder ein Lauf, wobei verschiedene Stationen angesteuert werden müssen. In diesem Jahr können sie erstmalig an einer Betriebsrallye teilnehmen, die an ihrer Schule – sowie an sechs weiteren in Münster – durchgeführt wird. Organisiert wird sie von der Stiftung „Bürger für Münster“.

Ehrenamtlich sind der Stiftungsvorsitzende Peter Kosmider , Karin Park-Luikenga als Projektleiterin, Monika Boge als Koordinatorin und Michael Tomberge als Ansprechpartner für die Betriebe engagiert. Die Idee dahinter: Firmen aus der Umgebung können sich den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen vorstellen und sie mit Kurzpraktika möglicherweise für sich oder ihr Metier begeistern.

In den ersten beiden Aprilwochen lernen die Schüler an jeweils vier Tagen in der Woche neben der Schule insgesamt vier verschiedene Betriebe kennen und können damit einen wichtigen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen, der ihnen bei der Berufswahl helfen soll. „Mit der Berufswahl legt ihr euch für die nächsten 30 bis 40 Jahre fest, da solltet ihr euch vorher so viel Information wie möglich besorgen“, erläuterte der Roxeler Unternehmer Dr. Josef Hesse die Vorteile für die Schüler.

Das Modell Betriebsrallye gibt es seit 2012 – mit großem Erfolg. In diesem Jahr haben sich in Roxel 23 Firmen mit 36 Berufen für die Betriebsrallye angemeldet, insgesamt stehen für die beiden Aprilwochen 163 Praktikumsplätze zur Verfügung. In den vergangenen Jahren haben 23 Prozent der Absolventen von den Betrieben ein Angebot für ein weiteres Praktikum bekommen, und 18 Prozent wurde sogar ein Ausbildungsplatz angeboten.

Bewertungen nach dem Kurzpraktikum gab es auch, und zwar für beide Seiten: Die Schüler wurden von den Betrieben nach Pünktlichkeit, Benehmen, Interesse und Mitarbeit bewertet – mit durchweg guten Ergebnissen. Die Schüler wiederum beurteilten die Betreuung, die sie erfahren hatten und wie sie über das jeweilige Arbeitsfeld informiert wurden. Die Zeiten, in denen Praktikanten in so manchen Betrieben vornehmlich zum Kaffeekochen abgestellt wurden, scheinen demnach längst vorbei zu sein.

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