Friedensreich-Hundertwasser-Schule
„Mobbing ist kein Spaß, Alter“

Münster-Roxel -

Der Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung war an der Roxeler Sekundarschule zu Gast. Er führte dort ein Anti-Mobbing-Projekt durch. Die Schüler waren begeistert.

Mittwoch, 27.02.2019, 19:00 Uhr
Szenen aus dem täglichen Leben spielten sich auf der Bühne ab, als Mitglieder des Arbeitskreises soziale Bildung und Beratung die Sekundarschüler über Anti-Mobbing-Strategien informierten.
Szenen aus dem täglichen Leben spielten sich auf der Bühne ab, als Mitglieder des Arbeitskreises soziale Bildung und Beratung die Sekundarschüler über Anti-Mobbing-Strategien informierten. Foto: NN

Gebannte Stille im Publikum, die Augen aller Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs der Friedensreich-Hundertwasser-Schule waren auf die Bühne gerichtet. Dort spielten sich üble Szenen ab, die man aus dem alltäglichen Leben kennt und vielleicht auch schon in der Schule erlebt hat. Doch alles lief glimpflich ab, denn es handelte sich um ein Anti-Mobbing-Projekt.

Der münsterische Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung (asb) nutzte Mittel der Theaterpädagogik, um die durchweg interessierten Mädchen und Jungen an der Roxeler Sekundarschule so zunächst an das Themenfeld der systematischen Ausgrenzung heranzuführen. „Mobbing ist kein Spaß, Alter“, so war schon schnell aus dem Munde eines sichtlich betroffenen Schülers zu hören.

Im Anschluss an die Theateraufführung konnten die Schüler laut einer Mitteilung der Sekundarschule zusammen mit den Expertinnen und Experten des asb in kleineren Gruppen an positiven Verhaltensweisen arbeiten, also Lösungsstrategien für echte Mobbing-Fälle finden. Gleichermaßen ging es um die Perspektive der Täter, der Opfer und der Zuschauer.

„Die vielen kreativen Ideen der Schülerinnen und Schüler waren eindeutig Beleg dafür, dass die Kinder mit Haut und Haaren dabei waren. Auch wenn manche gespielte Situation brenzlig war, so war das Fazit der Roxeler Kids eindeutig: Es hat Spaß gemacht, Auswege zu suchen und zu finden“, heißt es abschließend in der Mitteilung der Sekundarschule.

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