Umgehungsstraße für den Stadtteil Roxel
Roxels Nordumgehung „vor dem Durchbruch“

Münster-Roxel -

Die Stadt Münster will dem Bau der seit langer Zeit in der Diskussion stehenden Ortsumgehung den Weg bereiten: Sie will benötigte Grundstücke kaufen. Die CDU freut sich.

Freitag, 15.03.2019, 19:00 Uhr
Wird sie eines Tages gebaut, dann soll die Umgehungsstraße für den Stadtteil Roxel den hier dargestellten Verlauf haben.
Wird sie eines Tages gebaut, dann soll die Umgehungsstraße für den Stadtteil Roxel den hier dargestellten Verlauf haben. Foto: Christ

Jahrzehntelang wurde bereits diskutiert und ab und an auch informiert. Jetzt sieht es danach aus, als sollte Roxel die von vielen Bürgern immer wieder geforderte Ortsumgehung im Laufe der nächsten Jahren doch noch bekommen: Laut einer öffentlichen Beschlussvorlage des Amts für Stadtentwicklung, Stadt- und Verkehrsplanung will die Stadt Münster in absehbarer Zeit in die Verhandlungen zum Ankauf noch fehlender Grundstücke einsteigen. Die nötige Zustimmung soll am 28. März im Planungsausschuss eingeholt werden. Zudem geht es um die Zustimmung zur aktualisierten Planung.

Maßgeblich für den Bau der Umgehungsstraße – in Roxel stets Nordumgehung genannt – hat sich in den vergangenen Jahren Angela Stähler eingesetzt. Wiederholt hatte Roxels CDU-Ratsfrau – wie berichtet – Kontakt zu NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und dessen Ministerium aufgenommen, um sich für die Nordumgehung und damit auch für die Entlastung des Roxeler Ortskerns vom Durchgangsverkehr einzusetzen.

Laut einer Mitteilung der CDU-Ratsfraktion hat es aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium „unmissverständliche Hinweise der finanziellen Unterstützung“ gegeben. Bereits bei einem Vor-Ort-Besuch im vergangenen Jahr habe sich Minister Wüst überzeugt gezeigt, dass Roxel vom Durchgangsverkehr entlastet werden müsse. Er habe seine „volle Unterstützung“ signalisiert.

Gibt die Politik „grünes Licht“ für den Ankauf der benötigten Flächen, dann steht die Verwirklichung der Nordumgehung nach Ansicht Angela Stählers sowie des Roxeler CDU-Bezirksvertreters Nils Schappler „vor dem Durchbruch“. Zumal auch Stadtbaurat Robin Denstorff das Projekt – verwaltungsintern neuerdings „Verteilerstraße Roxel“ genannt – unterstütze.

„Die für die Umsetzung der Planung erforderlichen Flächen befinden sich noch nicht vollumfänglich in städtischem Eigentum“, heißt es in der Beschlussvorlage. Daher sei es erklärtes Ziel der Verwaltung, die Grundstücksakquise „umgehend“ aufzunehmen.

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