St.-Pantaleon-Schützenbruderschaft Roxel
Erste Blicke aufs Jubiläumsjahr 2021

Münster-Roxel -

Bei der Frühjahrsversammlung der Roxeler Schützen gab es Gelegenheit, „mit der Historie warm zu werden“: Die Bruderschaft wird in absehbarer Zeit 200 Jahre alt.

Sonntag, 14.04.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 18:20 Uhr
Der Vorstand der Roxeler St.-Pantaleon-Schützenbruderschaft bereitet sich schon jetzt auf das große Jubiläum im Jahr 2021 vor.
Der Vorstand der Roxeler St.-Pantaleon-Schützenbruderschaft bereitet sich schon jetzt auf das große Jubiläum im Jahr 2021 vor. Foto: sn

Normalerweise lagern sie im Tresor, diesmal konnten die Schützen sie bewundern: Fünf Königsketten der St.-Pantaleon-Schützenbruderschaft waren eigens aus Anlass der Frühjahrsversammlung in der Gaststätte Kortmann hervorgeholt worden. „Das ist wie ein Start ins Jubiläum“, meinte Vorsitzender Rainer Bonato. Denn das gehe schon in absehbarer Zeit los.

Nämlich im Jahr 2021, dann wird die Roxeler Schützenbruderschaft ganze 200 Jahre alt. Die Königsketten seien eine Gelegenheit „mit der Historie warm zu werden.“ Die Schützen sind weiterhin auf der Suche nach historischen Gegenständen aus der Geschichte der Bruderschaft und auch nach Bildern aus den letzten 200 Jahren. Eine Festschrift zum großen Jubiläum soll entstehen. Viel Freude bereitete den Bruderschaftlern schon eine Diashow während der Frühjahrsversammlung, die insbesondere die Schützenfeste der vergangenen Jahre wieder aufleben ließ.

Noch vor dem 200. Geburtstag der St.-Pantaleon-Schützenbruderschaft soll es eine entscheidende Neuerung geben. Eine eigene Jungschützen-Abteilung soll etabliert werden, wie Schriftführer Phillip Grawemeyer erläuterte. Das solle ab dem Jahr 2020 geschehen. Der Vorstand richtet sich darauf ein, dass der Aufbau einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Dass Bedarf da ist, zeigte die starke Beteiligung von jungen Schützen an der Frühjahrsversammlung. Sie sollen in Zukunft auch eigenständig Veranstaltungen planen und durchführen können, so Grawemeyer. Das Jungschützenschießen solle ins Sommerschützenfest integriert werden.

Draußen rieselten einige Schneeflocken. Zeit, um auch das vergangene Winterfest Revue passieren zu lassen. Die Organisation der großen Tombola geschieht nun durch eine feste fünfköpfige Gruppe, die dies auch 2020 übernehmen wird. In Zukunft, so der Vorsitzende, werde diese Gruppe sich immer aus der Versammlung heraus rekrutieren.

Eine wesentliche Änderung kann sich der Vorstand vorstellen, nämlich eine des Namens. Mit dem Begriff „Winterfest“ könnten nicht alle etwas anfangen, so der Schriftführer. In Zukunft könnte das Fest „Wintergala“ oder „Schützengala“ heißen. Auch können die Verantwortlichen es sich vorstellen, für die Feier wieder eine eigene Band zu engagieren.

Grund zur Freude: Kassierer Gregor Herzkamp konnte einen positiven Finanzbericht vorlegen. Die Schützen entlasteten daraufhin einstimmig den Vorstand. Die Mitgliederzahl ist stabil. Eine Neuaufnahme gab es, insgesamt sind es nun 617 Schützen, die sich im Verein organisiert haben.

Tradition hat dessen Engagement für die Kinderheilstätte Nordkirchen. Insgesamt seien schon Spenden in Höhe von 147 746 Euro gesammelt worden, so Grawemeyer. Auch während der Frühjahrsversammlung ließen sich die Schützen nicht lumpen. Es kamen 312,19 Euro zusammen, die Wirt Christian Kortmann auf 400 Euro erhöhte.

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