Feuerwehrlöschzug Roxel
Kinder an der Feuerwehrspritze

Münster-Roxel -

Nicht nur für den Nachwuchs war es eine spannende Angelegenheit: Beim „Tag der offenen Tür“ der Roxeler Feuerwehr gab es hautnahen Einblick in die Arbeit der Wehrleute.

Montag, 13.05.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 15:03 Uhr
Sich einmal wie ein Feuerwehrmann fühlen: Das durfte der Nachwuchs beim „Tag der offenen Tür“ des Roxeler Löschzugs, der diesmal am Anne-Jakobi-Haus stattfand.
Sich einmal wie ein Feuerwehrmann fühlen: Das durfte der Nachwuchs beim „Tag der offenen Tür“ des Roxeler Löschzugs, der diesmal am Anne-Jakobi-Haus stattfand. Foto: cro

Die Begeisterung war in den Gesichtern abzulesen: Denn wann darf der Nachwuchs schon einmal an eine Feuerwehrspritze oder gleich ans Steuer eines Löschfahrzeugs? Natürlich beim „Tag der offenen Tür“. Den feierte der Löschzug Roxel der Freiwilligen Feuerwehr in diesem Jahr an einem besonderen Ort: Die Wehrleute hatten sich den Kindergarten im Anne-Jakobi-Haus ausgesucht. Gerade der Nachwuchs dankte dies der Feuerwehr mit viel Begeisterung.

„Wir machen so einen Tag jedes Jahr, aber nur alle drei Jahre im Kindergarten“, so Löschzugführer Christian Kortmann. Denn immerhin sei die Branderziehung auch Aufgabe der Feuerwehr. „Außerdem ist es einfach schön, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.“ Das klappe in einem Kindergarten wunderbar, außerdem mache es natürlich auch stolz, sein Arbeitsgerät zu zeigen.

Dazu hatten die Wehrleute reichlich Gelegenheit: Denn schon am Eingang wurden die zahlreichen Gäste von den drei Fahrzeugen des Roxeler Löschzugs erwartet. Durch die geöffneten Seitenteile durfte ein Blick auf die imposante Ausrüstung geworfen werden. „Natürlich stehen auch Kameraden bereit, die alle Fragen rund um die Ausstattung und den Einsatz beantworten“, so Schriftführer Sven Maas . Überhaupt wolle man an so einem Tag einen intensiven Einblick in die Arbeit des Löschzugs gewähren. „Denn die meisten Bürger haben keinen Eindruck davon, wie es bei uns zugeht.“

Um das zu zeigen, hatten die Roxeler Feuerwehrleute im Vorfeld rund 300 Bilder ausgedruckt, die überall an den Wänden angebracht waren. „Dabei geht es nicht nur um die Einsätze, auch wenn diese Bilder sicher spektakulär sind“, so Maas. Auch die Geselligkeit, der gemeinsame Sport und die Dienstabende seien wichtiger Bestandteil der Arbeit des Löschzugs.

Insbesondere für den Nachwuchs hatten die Wehrleute einiges aufgeboten: Während die einen sich auf der Hüpfburg vergnügen konnten, durften andere sich mal ganz wie Feuerwehrleute fühlen und mit Kübelspritzen ein Feuer löschen das aufgemalt war. Auch die Jugendfeuerwehr zeigte Präsenz und klärte über ihre Arbeit auf, während die Erzieherinnen sich um die Kaffeetafel kümmerten. „Die Resonanz ist einfach klasse. Gerade die Bilder sind gut angekommen. Viele sagten, dass sie so einen Einblick noch nie bekommen haben“, freute sich Maas.

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