Feuerwehrlöschzug Roxel
Baustart im Dezember angepeilt

Münster-Roxel -

Roxels Feuerwehr soll endlich ein zeitgemäßes Domizil bekommen: Münsters Politik wird sich in den kommenden Wochen mit dem Neubau eines Feuerwehrgerätehauses befassen.

Mittwoch, 19.06.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 18:20 Uhr
Auf dieser Fläche an der Tilbecker Straße (hier ein Foto aus dem Vorjahr) soll das neue Feuerwehrgerätehaus angesiedelt werden. Das Areal wird bislang landwirtschaftlich genutzt.
Auf dieser Fläche an der Tilbecker Straße (hier ein Foto aus dem Vorjahr) soll das neue Feuerwehrgerätehaus angesiedelt werden. Das Areal wird bislang landwirtschaftlich genutzt. Foto: sch

Es sieht danach aus, als sollte der Roxeler Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr am 3. Juli allen Grund zur Freude haben: Stimmt der Rat der Stadt Münster auf seiner Sitzung an diesem Tag der Beschlussvorlage des Amts für Immobilienmanagement zu, dann wird Roxels Wehr endlich das langersehnte moderne Feuerwehrgerätehaus bekommen und vom Thieplatz an die Tilbecker Straße umziehen. Baustart soll aller Voraussicht nach schon im Dezember dieses Jahres sein.

Als Standort für den Neubau ist ein rund 3500 Quadratmeter großes städtisches Grundstück südlich der Tilbecker Straße vorgesehen, das zwischen dem dortigen alten Sportplatz und dem Roxeler Friedhof angesiedelt ist. Es wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. Auf dem Areal ist ein zweigeschossiger Komplex mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1080 Quadratmeter geplant.

Der barrierefreie Funktionstrakt mit allen für die Feuerwehr erforderlichen Räumen soll im Erdgeschoss untergebracht werden und über zwei Eingänge erreichbar sein. Der Haupteingang wird an der Tilbecker Straße liegen. Der Trakt wird die Fahrzeughalle umschließen, in der vier Einsatzfahrzeuge Platz finden. Hinzu kommt noch eine Versorgungsküche für den Katastrophenfall. Im Funktionstrakt untergebracht sind unter anderem auch getrennte Umkleidebereiche mit Duschen und WC für Männer und Frauen, das Büro des Leiters, Lager-, Geräte- und Schulungsräume.

Im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses soll eine 110 Quadratmeter große Wohnung nebst Dachterrasse für den Gerätewart angesiedelt werden. „Die Wohnung ist den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechend funktional und angemessen aufgeteilt“, heißt es in der Beschlussvorlage zum Neubau des Roxeler Gerätehauses. Dieses soll auf dem städtischen Grundstück so platziert werden, dass die Fahrzeughalle Bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt für ein fünftes Fahrzeug erweitert werden kann.

Die Kosten für die Verwirklichung des schon seit längerer Zeit in der Diskussion stehenden Projekts werden vom Amt für Immobilienmanagement mit gut 2,96 Millionen Euro beziffert. In einer Vorlage aus dem Jahr 2018 waren 695 000 Euro weniger angegeben worden. Das soll damit zusammenhängen, dass eine Versorgungsküche für den Katastrophenschutz geplant und eine neue Erschließung notwendig wurde, heißt es. Ebenso angeführt werden „die allgemeine Preissteigerung im Bausektor“ und die Personalsituation im Amt. Diese mache es erforderlich, dass ein externer Architekt beauftragt werden müsse. Bezugsfertig sein soll das Gerätehaus im März 2021.

In einer Pressemitteilung hat Roxels CDU bereits auf die Pläne reagiert: Das Gerätehaus werde im Rathaus „unter Dach und Fach“ kommen, sagt Ratsfrau Angela Stähler. „Die Gesamtinvestition von knapp drei Millionen Euro bedeutet für die Roxeler Feuerwehr die Umsetzung eines langfristigen Projekts und dient dem Schutz der Bevölkerung.“

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