Städtebaulicher Informationsabend
Gerätehaus und neue Wohnungen

Münster-Roxel -

Darüber, wie sich die Stadt Münster die Entwicklung des Areals südlich der Tilbecker Straße in Roxel vorstellt, wurden Interessierten bei einer Info-Veranstaltung in der Augustin-Wibbelt-Schule informiert.

Freitag, 05.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 18:34 Uhr
Andreas Kurz (r.) und Jochen Völlmecke von Stadtplanungsamt stellten am Donnerstagabend in der Aula der Augustin-Wibbelt-Schule den Bebauungsplan für das Areal südlich der Tilbecker Straße vor.
Andreas Kurz (r.) und Jochen Völlmecke von Stadtplanungsamt stellten am Donnerstagabend in der Aula der Augustin-Wibbelt-Schule den Bebauungsplan für das Areal südlich der Tilbecker Straße vor. Foto: sun

Die Planungen der Stadt zum Bau des neuen Roxeler Feuerwehrgerätehauses und der sich daraus ergebenen Entwicklung eines kleinen Neubaugebiets stellten am Donnerstagabend Andreas Kurz und Jochen Völlmecke vom Stadtplanungsamt in der Aula der Augustin-Wibbelt-Schule vor. Im Fokus der vorausgegangenen Überplanung der einen Hektar großen Fläche standen eine optimale Standortanbindung des Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Roxel als auch die Schaffung neuen Wohnraums.

Der betreffende Bebauungsplan sieht direkt an der Tilbecker Straße 3500 Quadratmeter für den Bau des Feuerwehrhauses vor. Geplant sind vier Fahrzeughallen mit entsprechenden Nebenräumen und eine Vorfläche. Aus Kostengründen erhält das Feuerwehr-Musikkorps einen Lager- aber keinen Probenraum.

Auf 21 Prozent der hinter dem Feuerwehrgerätehaus liegenden Fläche können 15 Wohneinheiten durch den Bau von Einfamilienhäusern entstehen. Die vorwiegend als Reihenhäuser geplanten Eigenheime sollen zwei Vollgeschosse mit einem Satteldach sowie eine Wohn- Nutzfläche von 140 bis 150 Quadratmetern haben und nach Süden ausgerichtet sein. Auf der restlichen Fläche seien insgesamt 57 Wohneinheiten unter dem Aspekt „bezahlbarer Wohnraum“ durch den Bau von zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern zu entwickeln, hieß es. Parkplätze gebe es pro Wohneinheit einen. Die lägen zum Teil in einer Tiefgarage unter zwei Wohngebäuden. Besucherparkplätze seien im öffentlichen Raum vorgesehen.

Die Erschließung des Neubaugebiets soll von der Tilbecker Straße aus in Form einer Sackgasse erfolgen, die in der südlichen Spitze eine Wendemöglichkeit, unter anderem für dreiachsige Müllfahrzeuge, vorsieht. Die vorhandene Anbindung von Rad- und Fußwegen als auch die Baumreihe zum Sportplatz sollen erhalten bleiben. Das zwischen Kita, Friedhof und Sportplatz gelegene Neubaugebiet kann per Auto ausschließlich über die Tilbecker Straße erreicht werden.

Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine und Andreas Kurz machten deutlich, dass der Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses im Sinne des Ortsentwicklungsplans und unter Berücksichtigung des Feuerwehrbedarfsplans, der das Eintreffen der Rettungskräfte innerhalb von acht Minuten fordert, ausgewählt wurde. Gemäß einer Standortanalyse habe es keine auch nur annähernd realistische Alternative gegeben.

Im weiteren Vorgehen soll nach den Sommerferien der betreffende Bebauungsplan ausgelegt werden. Dann können dazu auch Einwände vorgebracht werden und Investoren sich auf die Ausschreibung zur Bebauung bewerben. Geplant ist ein Baustart Anfang 2021.

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