Wettkampf in der Stroh-Arena
40 Teams in der Stroh-Arena

Münster-Albachten -

Bei der 21. Auflage des Menschenkickerturniers der Landjugend Roxel-Albachten gingen 40 Teams an den Start.

Sonntag, 11.08.2019, 18:28 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 16:54 Uhr
Rund 450 Besucher kamen zur 21. Auflage des Menschenkickerturniers der katholischen Landjugend Roxel- Albachten. Die Spieler traten in zwei Arenen gegeneinander an.
Rund 450 Besucher kamen zur 21. Auflage des Menschenkickerturniers der katholischen Landjugend Roxel- Albachten. Die Spieler traten in zwei Arenen gegeneinander an. Foto: Claus Röttig

Schon von der Straße ist die große Arena der katholischen Landjugend Roxel-Albachten auf Hof Egger zu sehen: Strohballen sind aufgetürmt, ein Netz trennt die beiden Spielfelder. Musik kommt aus den Boxentürmen. Bereits seit 21 Jahren organisiert der landwirtschaftliche Nachwuchs das Menschenkickerturnier. Es war wieder ein großer Erfolg: Rund 40 Mannschaften hatten sich auf die Starterliste setzen lassen.

„Die Idee zum Menschenkicker ist tatsächlich vor 21 Jahren bei einer Landjugendfahrt entstanden“, berichtete Schriftführer und Organisator Simon Rölver , der auch die Ergebnisse auswertete. Damals sei es etwas wirklich Neues gewesen. Mittlerweile habe sich das Turnier weit über die Grenzen Albachtens hinaus etabliert. „Es kommen Mannschaften aus Rinkerode, Appelhülsen und Havixbeck – ein bunter Strauß“, freute er sich.

Den Besuchern gefiel das Turnier. „Es ist gar nicht so einfach: Im Mittelfeld stehen drei Spieler an einer Stange, und die müssen sich absprechen“, erläuterte Rölver. Man müsse sich nur vorstellen, was passiere, wenn zwei liefen und einer stehenbleibe. „Darin liegt aber auch der Spaß: Denn Lachen können wir hier viel.“

Von dem Erlös finanziert die Landjugend ihre zahlreichen Aktivitäten. „Das kann mal eine Party sein, aber auch eine Fahrt oder der Besuch von anderen Gruppen“, so Rölver. Doch bevor es soweit ist, mussten die Teilnehmer in den zwei Spielfeldern ganz schön schwitzen: Und der Boden war staubig, er musste sogar gewässert werden. „Es melden sich ganz unterschiedliche Gruppen bei uns an, denn mittlerweile hat das Turnier einen wirklich guten Ruf“, verriet der Organisator. Das seien neben Feuerwehr und Schützenverein auch Kegelclubs oder Freundeskreise. „Die kommen dann mit eigenem Traktor und Anhänger, das ist wirklich toll.“

Auch der gute Zweck sollte nicht zu kurz kommen: Denn die Landjugend sammelte gebrauchte Handys ein. „Damit wollen wir die Aktion Schutzengel unterstützen“, so Rölver. Die Handys werden von Missio in den Kongo gebracht und dort recycelt. „Die Geräte werden wir zu Erntedank in der Stadt übergeben.“ Noch bis zum 6. Oktober können alte Handys bei der Familie Overhues-Raußen abgegeben werden.

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