Evangelische Kirchengemeinde Roxel-Albachten-Bösensell feiert
Ein rundes, sommerliches Fest

Münster-Albachten -

Bei schönstem Sommerwetter feierte die Evangelischen Kirchengemeinde Roxel-Albachten-Bösensell ihr Gemeindefest.

Sonntag, 01.09.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 18:40 Uhr
Sehr gut besucht war das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Roxel-Albachten-Bösensell, bei dem sich auf der Öku-Wiese so manche nette Runde bildete. Mit einem Gottesdienst (kl. Bild) hatte das Fest begonnen.
Sehr gut besucht war das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Roxel-Albachten-Bösensell, bei dem sich auf der Öku-Wiese so manche nette Runde bildete. Mit einem Gottesdienst (kl. Bild) hatte das Fest begonnen. Foto: ann

„Mit meinem Gott kann ich Mauern überspringen.“ Das war das Motto des Gemeindefestes der Evangelischen Kirchengemeinde Roxel-Albachten-Bösensell.

Es begann mit einem gut besuchten Open-Air-Gottesdienst vor dem Matthias-Claudius-Haus, den Pfarrer Johannes Krause-Isermann hielt. Grundlage war der Bibeltext Markus 2, in dem ein gelähmter Mann von seinen Freunden zu Jesus gebracht wird. Wegen der großen Menschenansammlung können sie nicht zu ihm gelangen und wählen den Weg über das Dach, das sie abdecken. Beeindruckt von ihrem starken Glauben heilt Jesus den Mann. Der Pastor appellierte in seiner Predigt an die Gemeinde, in schwieriger Zeit nicht Mauern zu bauen oder wie gelähmt davor stehen zu bleiben, sondern Aufgaben zuversichtlich und tatkräftig anzugehen.

Der Pantomime Peter Paul setzte die Gemeinde dazu „in Bewegung“, stellte das Überwinden von Mauern dar und leitete die Gemeinde zum Mitmachen an. Das Kirchenlied „Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden“ erklang, nachdem der Pastor an den 80. Jahrestag des Kriegsausbruchs erinnert hatte.

Dieses Gemeindefest war zugleich auch eine 40. Jubiläumsfeier für das Matthias-Claudius-Haus. Die Leiterin des Claudius-Kindergartens Kathi Franko verwies auf den Regenbogen, der auch das Eingangsportal des Matthias-Claudius-Hauses ziert. Dieses sichtbare Zeichen, dass Gott den Menschen nicht allein lässt, verbinde gewissermaßen auch die Kindertagesstätte mit dem Haus. Für das bekannteste Lied von Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ war es zu früh, so wurde gemeinsam das Lied des Namenspatrons – „Wir pflügen und wir säen“ – gesungen. Alle Namen für die einzelnen Kindergruppen der Kita leiteten sich aus diesem Liedtext ab wie Sonnenschein, Sternschnuppen, Tautropfen oder Mondschein, erklärte Franko.

Zum Schluss der Feierstunde gab es für Paul Papenberg, Pastor in Roxel von 1975 bis 1999, ein verspätetes Geburtstagsständchen.

Presbyterin Nicole Schlögl­hofer und Dr. Peter Schreiner, Leiter des Comenius-Instituts, stellten die Attraktionen des Festes vor, wie die Foto-Ausstellung über die vergangenen 40 Jahre im Kirchenraum, das Quiz um das Matthias-Claudius-Haus, bei dem auch Gewinne ausgelost wurden, die Infostände der Caritas, der Kleiderkammer und des Sozialbüros, den Bio-Grill und Salatstand, die Cafeteria, die Hüpfburg und etliche Kinderspiele. „Gut, dass wir die Öku-Wiese und die Gräfte haben, drinnen wäre es zu klein gewesen“ urteilte Nicole Schlöglhofer.

„Die Gemeinde lebt“ stellte der Presbyteriumsvorsitzende Volker Neveling zufrieden fest. „Nun sind wir dabei, nach einem neuen Pfarrer oder einer neuen Pfarrerin Ausschau zu halten.“

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